Euro erholt sich leicht – Wechselkurs stabil
Der Euro hat sich zum Wochenende hin leicht erholen können. Am Nachmittag notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1694 US-Dollar und damit etwas höher als noch am Morgen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs bei 1,1672 Dollar fest, während er am Donnerstag noch bei 1,1739 Dollar lag. Entsprechend kostete der Dollar nun 0,8567 Euro, im Vergleich zu 0,8518 Euro am Vortag.
Die Bewegung des Kurses blieb überschaubar, da in der Eurozone am Vormittag keine signifikanten Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Laut Marktbeobachtern handelt es sich um eine moderate Gegenkorrektur nach den bisherigen Verlusten, die durch robuste US-Konjunkturdaten am Donnerstag kurzfristig gestützt wurden.
Die jüngsten US-Konjunkturdaten zur Konsum- und Einkommensentwicklung übertrafen leicht die Erwartungen, konnten dem Dollar allerdings keinen zusätzlichen Auftrieb verleihen. Der Preisindex PCE, Indikator für die Verbraucherpreise, stieg im Jahresvergleich um 2,7 Prozent – im Einklang mit den Erwartungen der Volkswirte – während die Fed weiterhin eine Inflationsrate von zwei Prozent anstrebt.
Für andere bedeutende Währungen legte die EZB die Referenzkurse bei 0,87400 britischen Pfund, 174,79 japanischen Yen und 0,9332 Schweizer Franken fest. Der Goldpreis erlebte ebenfalls einen Anstieg und notierte für die Feinunze bei 3.778 Dollar, das entspricht einem Zuwachs von 28 Dollar im Vergleich zum Vortag.

