Euro behält im US-Geschäft stagnierendes Niveau – Dollar profitiert von Handelsoptimismus
Im jüngsten Handelstag stagniert der Euro auf dem niedrigeren Niveau, das er bereits am europäischen Nachmittag erreicht hatte. Der Handelspreis liegt aktuell bei 1,1606 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte zuvor den Referenzkurs auf 1,1655 Dollar fest, während er am Freitag noch bei 1,1681 Dollar lag. Damit kostete ein Dollar zuletzt 0,8580 Euro und wertet sich gegenüber dem Euro-Stagnationsniveau leicht auf.
Der US-Dollar konnte durch die jüngsten Entwicklungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China an Boden gewinnen. Präsident Donald Trump äußerte seine Zuversicht über ein nahendes, faires Handelsabkommen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten, sofern die Verhandlungen in Südkorea erfolgreich beendet werden. Trump bekräftigte dennoch seine Absicht, Zölle auf chinesische Importe zu erhöhen, falls bis Anfang November keine Einigung getroffen wird.
Zusätzlichen Auftrieb erhielt der Dollar durch die Aussichten auf ein baldiges Ende des "Shutdowns" in den USA. Kevin Hassett, Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, prognostizierte ein mögliches Ende des partiellen Regierungsstillstands innerhalb dieser Woche. Der Haushaltstreit in den USA ist hierbei der Kern des Problems. Konjunkturelle Impulse blieben jedoch aus, da keine wesentlichen Wirtschaftsdaten aus den USA oder der Eurozone veröffentlicht wurden.

