EU-Gipfel: Hochpokern um russisches Vermögen

Die Diskussionen auf dem EU-Gipfel zeigen Spannungen auf höchster politischer Ebene. Friedrich Merz betont die zentrale Bedeutung eines Verhandlungserfolgs, während Ursula von der Leyen entschlossen ist, die Gespräche solange fortzuführen, bis eine Lösung erreicht ist. Die Perspektive der deutschen Steuerzahler sorgt dabei für Kopfschmerzen, denn sie stehen am Ende der Kette, die womöglich mit einer Belastung von bis zu 50 Milliarden Euro einhergehen könnte, gerade in herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten.
Eine zentrale Frage bleibt dabei unbeantwortet: Was ist das politische Ziel der beschlagnahmenden Maßnahmen gegenüber russischem Vermögen? Innerhalb der EU scheint eine Mehrheit der Staaten bereit, hohe Risiken in Kauf zu nehmen und die möglichen Konsequenzen zu bagatellisieren.

