Ethanol-Produktion im Aufwind trotz Rückgang der Maispreise
Turbulenzen am Maismarkt prägten den Mittwochshandel, wobei die Futures um 2 bis 4 Cents fielen. Händler positionieren sich für die bevorstehenden Berichte zu Angebot und Nachfrage. Der nationale durchschnittliche Barpreis für Mais kletterte um 2 3/4 Cent auf 3,72 ¼ US-Dollar.
Derweil zeigt der jüngste EIA-Bericht einen erfreulichen Anstieg der Ethanol-Produktion auf 1,105 Millionen Barrel pro Tag, ein Plus von 30.000 Barrel im Vergleich zur Vorwoche. Parallel dazu erhöhten sich die Lagerbestände um 273.000 Barrel auf 22,837 Millionen Barrel. Auch die Ethanol-Exporte zogen leicht auf 121.000 Barrel pro Tag an - ein Wachstum von 32.000 Barrel im Vergleich zur Vorwoche. Die Inputs der Raffinerien verzeichneten jedoch einen Rückgang um 35.000 Barrel auf 880.000 Barrel pro Tag.
Mit Spannung erwartet die Branche die Exportverkaufsdaten, die am Donnerstag veröffentlicht werden sollen. Analysten rechnen für die Woche bis zum 4. September mit Maisverkäufen zwischen 0,9 und 2,4 Millionen Tonnen für das Wirtschaftsjahr 2025/26.
Am Freitag wird der USDA seinen monatlichen Erntebericht herausbringen. Laut einer Reuters-Umfrage erwarten Analysten eine Reduzierung der Erträge um 2,6 Bushel pro Acre auf 186,2 bpa. Die Produktion wird bei 16,516 Milliarden Bushel gesehen, was einen Rückgang von 226 Millionen Bushel gegenüber der Schätzung im August darstellt. Der WASDE-Bericht wird ebenfalls veröffentlicht, wobei ein Anstieg der Altbestände in den USA auf 1,311 Milliarden Bushel prognostiziert wird, während die neuen Ernten um 106 Millionen Bushel auf 2,011 Milliarden Bushel sinken könnten.
Ein südkoreanischer Importeur hat eine Ausschreibung für 140.000 Tonnen Mais mit einer Frist bis zum 11. September veröffentlicht. Die Rosario Grain Exchange schätzt die Maisproduktion in Argentinien für 2024/25 auf 50 Millionen Tonnen und für 2025/26 auf 61 Millionen Tonnen, vorausgesetzt, die Niederschläge verlaufen normal.

