Eskalation in Sumy: Internationaler Aufschrei und diplomatische Herausforderungen
Der jüngste Raketenschlag auf die Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine hat erneut für Entsetzen in der internationalen Gemeinschaft gesorgt. Mehr als 30 Menschen starben, darunter zwei Kinder, und 84 weitere wurden verletzt. Zu den Opfern zählen auch acht Kinder. Präsident Wolodymyr Selenskyj richtete auf der Plattform Telegram berührende Worte an die Angehörigen der Opfer und versicherte, dass alle Verletzten umfassend versorgt werden.
Am Palmsonntag, einem wichtigen christlichen Feiertag, wurden viele Menschen überrascht, als ballistische Raketen die Stadt trafen. Die Tragödie wurde durch den Einsatz von Streumunition, die möglichst viele Zivilisten treffen sollte, noch verschlimmert. Innenminister Ihor Klymenko und Außenminister Andrij Sybiha verurteilten den Angriff als gezielte Attacke auf die Zivilbevölkerung und ein Kriegsverbrechen.
Ein in der Stadt eingerichteter Krisenstab versucht, die Schäden an Straßen, Gebäuden und Fahrzeugen zu bewältigen. Außenminister Sybiha verurteilte den Akt als "absolut bösartig" und forderte eine vehemente Antwort der Verbündeten. Trotz diplomatischer Bemühungen, einschließlich eines US-Vorschlags für eine Waffenruhe, eskaliert die Gewalt weiter.
Sybiha appellierte an den Westen, die Ukraine mit mehr Flugabwehrkapazitäten zu unterstützen und den Druck auf Russland zu erhöhen. Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer unterstützen diese Forderung durch ihre kritischen Äußerungen gegenüber dem russischen Vorgehen.
Unterdessen setzte sich die Ukraine mit weiteren Herausforderungen auseinander. Am Samstag wurde der Verlust eines wichtigen Kampfpiloten bekanntgegeben, dessen F-16-Kampfflugzeug von der russischen Abwehr abgeschossen wurde. Dieses Ereignis bedeutet einen schweren Schlag und den Verlust eines weiteren wertvollen Jets für die Ukraine.
Gleichzeitig wurden Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Russland und den USA gemeldet. Kremlsprecher Dmitri Peskow äußerte sich positiv über die Gespräche mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, die aber erst der Anfang eines langen Weges seien, um ein Treffen zwischen Wladimir Putin und Donald Trump vorzubereiten.

