Eskalation im Osten: Kiew im Fokus verheerender Luftangriffe
In der jüngsten Eskalation der russisch-ukrainischen Spannungen erlebte Kiew einen der schwersten Luftangriffe seit Beginn des Konflikts. Ukrainischen Quellen zufolge forderte der Angriff in der Hauptstadt mindestens 16 Todesopfer, darunter auch zwei Kinder und ein Polizist. Besonders alarmierend ist die hohe Zahl von mehr als 150 Verletzten, unter ihnen 16 Kinder, was den Angriff zur schwersten Single-Nacht für Kiews minderjährige Einwohner werden lässt.
Die dramatische Wende der Ereignisse folgt einem massiven Raketenangriff, der ein mehrstöckiges Wohngebäude traf. Während die Rettungskräfte unermüdlich weitere Opfer aus den Trümmern bergen, warnte der Chef der Kiewer Militärverwaltung, dass die endgültige Opferzahl noch steigen könnte. Unterdessen bestätigte Präsident Selenskyj, dass Kiew das Hauptziel dieses Angriffs war, wobei auch benachbarte Regionen wie Dnipropetrowsk und Mykolajiw betroffen waren.
Unweit von Kiew griff die russische Seite die Stadt Kramatorsk an, wo mindestens ein Mensch starb und elf weitere verletzt wurden. Zahlreiche Bürger der Stadt wurden wegen der fortschreitenden Frontlinie zur Flucht geraten. Zugleich melden russische Quellen die Eroberung der Kleinstadt Tschassiw Jar, was strategische Vorteile für die russische Armee eröffnen könnte, während ukrainische Stellen diese Darstellung vorerst zurückweisen.
Parallel kochte die Spannung auch auf russischem Boden hoch, als Berichte über nächtliche Drohnenangriffe auf die Region Pensa bekannt wurden. Diese Angriffe lösten einen Brand in einem Industriebetrieb aus, blieben jedoch ohne gemeldete Personenschäden. Die militärische Lage bleibt angespannt, während beide Seiten mit aller Härte aufeinanderprallen.

