Eskalation der Spannungen nach Angriff auf iranischen Nuklearwissenschaftler
Ein außergewöhnlicher und tragischer Vorfall hat die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Israel und Iran weiter verschärft. Nach einem von israelischen Streitkräften ausgeführten Luftangriff berichten iranische Quellen von dem Tod eines prominenten Nuklearwissenschaftlers sowie zahlreicher seiner Angehörigen. Laut Angaben aus Teheran wurden insgesamt 19 Personen, darunter auch Kinder und ältere Menschen, bei dem Angriff getötet.
Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai äußerte auf der Plattform X, dass derartige 'Verbrechen' unvergessen bleiben und fügte hinzu, dass das iranische Volk diesen Angriff niemals verzeihen werde. Gleichzeitig haben iranische Medien Fotos der getöteten Familie veröffentlicht, die das Ausmaß der Tragödie unterstreichen. Der Zeitpunkt des Angriffs, der nur wenige Stunden vor Inkrafttreten einer Waffenruhe im Norden des Landes stattfand, verleiht dem Vorfall eine besonders brisante Note.
Mohammed-Resa Sedighi, der betroffene Wissenschaftler, stand aufgrund angeblicher Beteiligung an Programmen für Massenvernichtungswaffen unter Sekundärsanktionen der USA. Der Angriff auf ihn wurde auch in der israelischen Presse, konkret in der Zeitung 'Haaretz', thematisiert. Berichten zufolge war Sedighi an der Raketenforschung beteiligt, was dem Vorfall zusätzliche politische Bedeutung verleiht.

