Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November gestiegen

13. Januar 2025, 08:27 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Im November 2024 stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei tierische Erzeugnisse um 9,6 Prozent teurer wurden, während pflanzliche Erzeugnisse um 4,0 Prozent fielen. Preisveränderungen zeigen sowohl Anstiege, insbesondere bei Milch und Obst, als auch Rückgänge bei Kartoffeln und Eier.

Wiesbaden - Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im November 2024 um 4,1 Prozent höher als im November 2023. Im Oktober 2024 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat bei +3,0 Prozent gelegen, im September 2024 noch bei -0,1 Prozent.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag weiter mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November 2024 gegenüber dem Vormonat Oktober 2024 um 1,3 Prozent.

Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung (Tiere und tierische Erzeugnisse) wie bereits in den Vormonaten auch im November 2024 gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,6 Prozent stiegen. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im November 2024 sowohl Produkte aus pflanzlicher Erzeugung (+1,4 Prozent) als auch Produkte aus tierischer Erzeugung (+1,3 Prozent).

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im November 2024 um 31,7 Prozent niedriger als im November 2023. Im Oktober und September 2024 hatte die Vorjahresveränderung bei -38,3 Prozent beziehungsweise -41,2 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2024 stiegen die Kartoffelpreise um 14,4 Prozent.

Die Erzeugerpreise für Obst waren im November 2024 um 23,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +24,1 Prozent.

Die Erzeugerpreise für Gemüse gingen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozent zurück. Insbesondere sanken die Preise für Blumenkohl (-29,6 Prozent) und Kohlgemüse (-13,2 Prozent). Getreide war im November 2024 im Vergleich zum November 2023 um 3,9 Prozent günstiger (Oktober 2024: -4,1 Prozent zum Vorjahresmonat). Deutliche Preisanstiege waren hingegen bei Gurken und Tomaten zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 32,1 Prozent beziehungsweise 20,1 Prozent verteuerten.

Das Handelsgewächs Raps verteuerte sich im November 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,5 Prozent (Oktober 2024: +16,3 Prozent gegenüber Oktober 2023). Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im November 2024 um 7,5 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor. Auch Wein war im November 2024 teurer als im Vorjahresmonat, jedoch nur moderat um 0,9 Prozent. Die Preise für Futterpflanzen waren im November 2024 mit einer Veränderungsrate von -10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig (Oktober 2024: -14,7 Prozent gegenüber Oktober 2023).

Der Preisanstieg für Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gestiegenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im November 2024 um 23,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat (Oktober 2024: +22,2 Prozent gegenüber Oktober 2023). Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2024 stieg der Preis für Milch um 3,0 Prozent. Bei Eiern kam es zu einem Preisrückgang von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Oktober 2024 hatte die Veränderung zum Vorjahresmonat -1,6 Prozent betragen.

Die Preise für Tiere lagen im November 2024 um 1,1 Prozent höher als im November 2023 (Oktober 2024: -0,4 Prozent zum Vorjahresmonat). Dabei stiegen die Preise für Rinder um 20,2 Prozent, für Schlachtschweine fielen die Preise hingegen um 8,0 Prozent. Die Preise für Geflügel waren im November 2024 um 1,6 Prozent höher als im November 2023. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die Preissteigerungen bei Hähnchen um 5,6 Prozent. Die Preise für Sonstiges Geflügel (Enten und Puten) fielen hingegen binnen Jahresfrist um 4,4 Prozent, so die Behörde.

Wirtschaft / Deutschland / Nahrungsmittel
13.01.2025 · 08:27 Uhr
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