Erzeugerpreise im September gesunken

20. Oktober 2025, 08:10 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Stahlproduktion (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur
Stahlproduktion (Archiv)
Im September 2025 fielen die Erzeugerpreise in Deutschland um 1,7 Prozent. Die Rückgänge bei Energiepreisen und Vorleistungsgütern beeinflussen die Wirtschaft stark.

Wiesbaden - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im September 2025 um 1,7 Prozent niedriger gewesen als im Vorjahresmonat. Im August hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -2,2 Prozent gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, sanken die Erzeugerpreise im September gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent.

Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat waren auch im September die niedrigeren Energiepreise. Ebenfalls günstiger als vor einem Jahr waren Vorleistungsgüter. Teurer als vor einem Jahr waren hingegen Investitionsgüter, sowie Verbrauchs- und Gebrauchsgüter. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent, gegenüber August blieben sie unverändert.

Energie war im September 2025 um 7,3 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber August sanken die Energiepreise um 0,3 Prozent. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge bei Erdgas in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die Erdgaspreise gegenüber September 2024 um 10,7 Prozent (-0,6 Prozent gegenüber August).

Elektrischer Strom kostete 10,2 Prozent weniger als im September 2024 (-0,5 Prozent gegenüber August), Fernwärme kostete 2,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (-0,1 Prozent gegenüber August).

Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber September 2024 um 2,5 Prozent (+0,5 Prozent gegenüber August). Leichtes Heizöl kostete 5,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (+3,8 Prozent gegenüber August) und die Preise für Kraftstoffe waren um 2,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+0,7 Prozent gegenüber August).

Die Preise für Investitionsgüter waren im September 2025 um 1,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+0,1 Prozent gegenüber August). Maschinen kosteten 1,8 Prozent mehr als im September 2024 (0,0 Prozent gegenüber August). Die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,1 Prozent gegenüber September 2024 (+0,2 Prozent gegenüber August).

Verbrauchsgüter waren im September 2025 um 3,2 Prozent teurer als im September 2024 (0,0 Prozent gegenüber August). Nahrungsmittel kosteten 3,8 Prozent mehr als im September 2024 (0,0 Prozent gegenüber August). Deutlich teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren Rindfleisch mit +34,8 Prozent (+1,2 Prozent gegenüber August) und Kaffee mit +27,6 Prozent (-0,6 Prozent gegenüber August). Billiger als im Vorjahresmonat war im September 2025 insbesondere Zucker mit -36,2 Prozent (-0,6 Prozent gegenüber August). Butter kostete 5,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (-3,7 Prozent gegenüber August). Schweinefleisch war 2,3 Prozent billiger als ein Jahr zuvor (-1,5 Prozent gegenüber August).

Gebrauchsgüter waren im September um 1,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (+0,1 Prozent gegenüber August).

Die Preise für Vorleistungsgüter waren im September um 0,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat und 0,1 Prozent niedriger als im Vormonat.

Futtermittel für Nutztiere kosteten 4,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (-1,7 Prozent gegenüber August). Getreidemehl kostete 2,2 Prozent weniger als im September 2024 (+0,1 Prozent gegenüber August). Chemische Grundstoffe waren 2,2 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat (+0,1 Prozent gegenüber August).

Die Preise für Metalle sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent (+0,5 Prozent gegenüber August). Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen waren 6,0 Prozent billiger als im September 2024 (-0,8 Prozent gegenüber August). Die Preise für Betonstahl lagen im Vorjahresvergleich 2,5 Prozent niedriger (-1,0 Prozent gegenüber August). Dagegen waren Kupfer und Halbzeug daraus 1,1 Prozent teurer als im September 2024 (+1,4 Prozent gegenüber August). Die Preise für Edelmetalle sind gegenüber dem Vorjahresmonat besonders stark angestiegen. Gold verteuerte sich gegenüber September 2024 um 31,4 Prozent (+7,4 Prozent gegenüber August), der Platinpreis stieg um 24,2 Prozent (+3,3 Prozent gegenüber August) und Silber war 22,5 Prozent teurer (+6,4 Prozent gegenüber August).

Preissteigerungen gegenüber September 2024 gab es unter anderem bei Holz sowie Holz- und Korkwaren mit +4,8 Prozent (+0,2 Prozent gegenüber August). Nadelschnittholz war 12,4 Prozent teurer als im September 2024 (0,0 Prozent gegenüber August). Laubschnittholz kostete 1,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (+0,2 Prozent gegenüber August). Pellets, Briketts und Scheiten waren 18,0 Prozent teurer als im September 2024 (+4,5 Prozent gegenüber August).

Glas und Glaswaren waren 2,8 Prozent teurer als im Vorjahresmonat (0,0 Prozent gegenüber August), die Preise für veredeltes und bearbeitetes Flachglas lagen 4,9 Prozent über denen des Vorjahresmonats (+0,5 Prozent gegenüber August). Dagegen war Hohlglas 4,4 Prozent billiger als im September 2024 (-0,1 Prozent gegenüber August). Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 1,0 Prozent weniger als im September 2024 (-0,4 Prozent gegenüber August).

Wirtschaft / Deutschland / Industrie
20.10.2025 · 08:10 Uhr
[0 Kommentare]
Der Louvre in Paris
Paris (dpa) - Die Pariser Justiz hat wegen des Verdachts eines großangelegten Betrugs mit Eintrittskarten in das berühmte Museum Louvre neun Menschen festgenommen und über 1,4 Millionen Euro beschlagnahmt. Zu den Festgenommenen gehörten Touristenführer, zwei Beschäftigte des Louvre sowie eine Person, die verdächtigt wird, das Netzwerk organisiert zu […] (01)
vor 19 Minuten
Lewis Capaldi hat eine Phobie vor Meereslebewesen.
(BANG) - Lewis Capaldi hat eine Phobie vor Meereslebewesen. Der 29-Jährige versucht, seine ungewöhnliche und irrationale Angst vor dem Ozean – bekannt als Thalassophobie – und allem, was unter der Wasseroberfläche lebt, zu überwinden, indem er ins Meer geht. Laut der Zeitung 'Daily Star' sagte er: "Ich hasse jede Art von Meeresleben – ich glaube nicht, […] (00)
vor 3 Stunden
Vergessen Sie NVIDIA: Ohne diesen gigantischen Monopolisten bricht der KI-Boom sofort zusammen
Das technologische Monopol von ASML ist die Lebensversicherung der gesamten Chipindustrie ASML fungiert als der entscheidende, wenn auch oft unsichtbare Flaschenhals der globalen KI-Revolution. Ohne die hochspezialisierte Lithografietechnik des niederländischen Konzerns käme die Produktion modernster Halbleiter, wie der Blackwell-Generation von NVIDIA, […] (00)
vor 2 Stunden
Battlefield 6 bringt neue Inhalte für Season 2
Electronic Arts und Battlefield Studios veröffentlichen einen Ausblick auf das kommende Season-2-Update für Battlefield 6 und REDSEC. Den offiziellen Gameplay-Trailer gibt es hier zu sehen. Der Trailer zeigt die Rückkehr bekannter Elemente wie des AH-6-„Little Bird“-Hubschraubers sowie neue Inhalte, darunter die Karte „Kontaminiert“ und ein […] (00)
vor 49 Minuten
BR dreht «Tatort» auf der Sicherheitskonferenz
Mitten im Hochsicherheitsbereich der Münchner Sicherheitskonferenz kommt eine Dolmetscherin ums Leben – Hammermann und Buvak ermitteln unter internationaler Dauerbeobachtung. Während in München Staats- und Regierungsvertreter über globale Krisen beraten, beginnt für die Kommissare Kalli Hammermann und Nikola Buvak ein besonders heikler Einsatz. Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz wird […] (00)
vor 2 Stunden
Olympische Winterspiele 2026
Antholz (dpa) - Der norwegische Biathlet Sturla Holm Laegreid hat vor dem nächsten Olympia-Rennen bei seinem Team für sein öffentliches Seitensprung-Geständnis um Entschuldigung gebeten. Wie der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison der norwegischen Zeitung «Verdens Gang» sagte, habe er bei einem gemeinsamen Essen schon am Mittwochabend das Wort ergriffen. […] (01)
vor 18 Minuten
IREN baut KI-Position aus – schwaches Quartal, starke Analystenrückendeckung
Zahlen unter Druck – Übergang kostet Im Fiskal-Q2 2026 erzielte IREN einen Umsatz von 184,7 Millionen US-Dollar und blieb damit klar unter den Erwartungen von rund 229 Millionen Dollar. Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 155,4 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch profitabel gearbeitet. Der Ergebnisrückgang ist vor […] (00)
vor 33 Minuten
So läuft das Anerkennungsverfahren wirklich
Leipzig, 12.02.2026 (PresseBox) - Der Anerkennungsprozess internationaler Pflegefachkräfte aus Drittstaaten erfordert in Einrichtungen eine klare Struktur, verlässliche Planung und gezielte Begleitung. Gleichzeitig ist er für Kliniken und Pflegeeinrichtungen ein zentraler Hebel, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen. Wer den Prozess versteht, […] (00)
vor 2 Stunden
 
Norbert Röttgen (Archiv)
Berlin - Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat vor der Münchner […] (00)
Zugschaffner am Bahnsteig
Berlin - Unmittelbar vor dem großen Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn (DB) am […] (04)
Alarm in Schule in Salzgitter
Salzgitter (dpa) - Nach einem Hinweis zu einer möglicherweise verdächtigen Person an […] (00)
Donald Trump (Archiv)
Washington - US-Präsident Donald Trump hat eine der wichtigsten Grundlagen für den […] (00)
Bill Kaulitz
(BANG) - Die Kaulitz-Zwillinge Bill und Tom sorgen erneut für Spekulationen. In ihrem […] (01)
Whatsapp
Menlo Park/Moskau (dpa) - Der Chatdienst WhatsApp wirft der russischen Regierung den […] (00)
Bayern München - RB Leipzig
München (dpa) - Die beiden Matchwinner klatschten sich zufrieden ab, die Fans sangen […] (02)
The Elder Scrolls 6 beginnt bei Null: Todd Howard will das Alter der Serie wegfeilen
The Elder Scrolls 6 lässt seit 2018 auf sich warten, und ein Ende der Durststrecke […] (00)
 
 
Suchbegriff