Erschütterungen im Jemen: Huthi-Regierung unter Beschuss
Ein israelischer Luftangriff hat die Hauptstadt Sanaa tief erschüttert, wobei hochrangige Mitglieder der Huthi-Miliz ums Leben kamen, darunter Premierminister Ahmed al-Rahaui und mehrere Minister. Diese Aktion, die im Kern einer Versammlung der Huthi-Führung stattfand, hinterlässt eine Lücke in der ohnehin umstrittenen Regierung, die von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wird. Die von Iran unterstützten Huthi reagierten prompt mit der Ernennung eines neuen Regierungschefs, als Mohammed Ahmed, vormals Stellvertreter al-Rahauis, diesen symbolischen Posten übernahm.
Der jüngste Schlag tausender Kilometer entfernt bekräftigt die Unstimmigkeiten in der Region. Die schiitische Militärfraktion, die sich selbst als "Ansar Allah" bezeichnet, hat seit der Eskalation des Gaza-Konflikts vor zwei Jahren wiederholt gegen Israel und internationale Handelsschiffe mobilgemacht. Ihre erklärte Absicht: Unterstützung für die Palästinenser zu zeigen.
Unter der Führung von Abdel Malik al-Huthi, dessen familiäre Wurzeln tief in der Entstehungsgeschichte der Bewegung verankert sind, dominiert die Miliz weiter den Norden des Landes. Trotz der gegenwärtigen Herausforderungen schwor die Huthi-Regierung, ihre Arbeit unermüdlich fortzusetzen.

