Erleichterung in Israel: Freilassung der letzten Hamas-Geiseln nach über zwei Jahren
Die israelische Bevölkerung kann aufatmen: Nach mehr als zwei Jahren der Ungewissheit sind alle von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln endlich wieder in der Obhut Israels. Die Übergabe der letzten 13 Geiseln an die israelischen Streitkräfte erfolgte durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), und der Heimweg dieser Menschen ist gesichert.
Zusätzlich wurden zuvor bereits sieben Geiseln freigelassen, die nun sicher in Israel eingetroffen sind. Darunter befinden sich auch die Deutsch-Israelis Rom Braslavski, Alon Ohel sowie Gali und Ziv Berman. Ihre Rückkehr sorgt für eine Welle der Erleichterung und Freude in der israelischen Gesellschaft.
Gleichzeitig bleiben jedoch auch Herausforderungen bestehen: Israels Militär äußerte Zweifel daran, dass die Hamas alle 28 verstorbenen Geiseln innerhalb der vereinbarten 72-stündigen Waffenruhe übergeben kann. Im Gegenzug für die Freilassung der Geiseln wird Israel etwa 2.000 palästinensische Gefangene entlassen, darunter auch einige, die zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden waren.

