Erleichterung an Flughäfen: Flüssigkeiten im Handgepäck dürfen größer sein
In einer erfreulichen Entwicklung für reisende Passagiere haben einige der größten deutschen Flughäfen begonnen, die Beschränkungen für Flüssigkeiten im Handgepäck zu lockern. Am Frankfurter Flughafen, dem größten in Deutschland, wird es ab Mitte September möglich sein, auf bestimmten Kontrollspuren Flaschen mit Flüssigkeiten von bis zu zwei Litern im Handgepäck zu transportieren. Dies ist allerdings nur dank der Installation von innovativen CT-Scannern möglich, die es schaffen, größere Flüssigkeitsmengen sicher zu überprüfen. Dennoch bleiben die alten Regelungen auf vielen Spuren bestehen, weshalb Passagiere weiterhin daran erinnert werden, diese zu berücksichtigen.
Der Flughafen München testet ebenfalls den Einsatz dieser neuen Technologie. Schon jetzt sind dort 20 Scanner mit der in der Medizin bewährten CT-Technik in Betrieb. Besonders im Terminal 2 können Passagiere von den neuen Regelungen profitieren. Dennis Wildhirt, Luftsicherheitsleiter bei Fraport, berichtet, dass in Frankfurt aktuell 40 solcher CT-Scanner an 160 Kontrollspuren vorhanden sind. Der neue Terminal 3, der 2026 eröffnet werden soll, verspricht eine komplette Ausstattung mit diesen modernen Geräten.
Im Juli gab die Europäische Union grünes Licht für den breiteren Einsatz dieser Technologie, nachdem ein umfassendes Software-Update die Sicherheitsbedenken ausräumen konnte. Rund 700 Geräte des Herstellers Smiths Detection sind bereits in mehreren Ländern der EU im Einsatz, darunter auch am Flughafen BER in Berlin. Diese Scanner liefern eine Vielzahl detaillierter Bilder, die eine dreidimensionale Durchleuchtung ermöglichen und somit einen erheblichen Sicherheitsgewinn darstellen.
Als Ergänzung zu den Flüssigkeitsscannern hat Fraport auch neuartige Ganzkörperscanner im Einsatz, die den Sicherheitscheck durch ihre Schnelligkeit erheblich beschleunigen sollen. Diese Scanner ermöglichen es den Passagieren, ohne Stopp durch die Kontrolle zu gehen, was sich als besonders effizient in den Sommerreisemonaten bewährt hat.

