Erholung der deutschen Staatsanleihen dank Rückenwind aus den USA
Die deutschen Staatsanleihen erlebten am Mittwoch einen Aufschwung. Experten der Commerzbank verweisen auf positive Impulse aus den USA, die dafür verantwortlich sind.
Der richtungsweisende Euro-Bund-Future legte um 0,29 Prozent zu und erreichte 131,06 Punkte, während die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 2,50 Prozent sank. Bereits am Vortag war eine deutliche Wertsteigerung bei den US-Anleihen zu beobachten, die gleichzeitig mit sinkenden Renditen einherging.
Analyst Hauke Siemßen von der Commerzbank betont, dass insbesondere die Erholung der US-Märkte die Bundesanleihen kurzfristig unterstützt hat. Zuvor waren sie unter Druck geraten, nachdem ein Waffenstillstand im Nahen Osten die Risikofreude der Anleger neu entfachte und diese sichere Anlagen wie Bundesanleihen mieden.
Die Anleihemärkte könnten sich in naher Zukunft stabilisieren, da sich der Konflikt im Nahen Osten abzukühlen scheint, so Experte Siemßen weiter. Für den weiteren Verlauf des Handelstags werden jedoch wenige neue Impulse erwartet, da es an bedeutenden Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA mangelt, die den Markt nachhaltig beeinflussen könnten.

