Erfolgsserie setzt sich fort: Friedrich Vorwerk und MBB heben Prognosen an
Der Pipeline- und Anlagenbauer Friedrich Vorwerk kann auf ein äußerst erfolgreiches drittes Quartal zurückblicken, das zu einer erneuten Anhebung der Jahresziele geführt hat. Das Unternehmen, das sich auf Erdgas-, Strom- und Wasserstoffprojekte spezialisiert, hat von einer dynamischen Geschäftsentwicklung profitiert, was auch der Hauptanteilseigner MBB positiv zu spüren bekam. Die Beteiligungsgesellschaft hält mehr als die Hälfte der Unternehmensanteile und verfolgt ebenfalls ehrgeizigere Wachstumsziele für das Jahr 2025. Diese Nachrichten wurden an der Börse mit Begeisterung aufgenommen, denn die Aktien der beiden Unternehmen verzeichneten einen signifikanten Kursanstieg.
Der Aktienkurs von Friedrich Vorwerk kletterte zuletzt um beeindruckende 17,4 Prozent auf 99,10 Euro, was einen Rekordwert darstellt. Seit dem Jahr 2025 hat sich der Kurs mehr als verdreifacht. Auch die MBB-Aktien legten um etwa 10 Prozent zu und notieren nun bei 185 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um mehr als 80 Prozent zugelegt.
Friedrich Vorwerk prognostiziert für 2025 Umsätze zwischen 650 und 680 Millionen Euro, eine Verbesserung gegenüber den bislang angestrebten 610 bis 650 Millionen Euro. Während Analysten die untere Grenze dieser neuen Prognose erwarten, konnte das Unternehmen im dritten Quartal einen Umsatzanstieg um 39 Prozent auf 202 Millionen Euro verzeichnen und erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 505 Millionen Euro als MBB-Beteiligung.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hat sich verdoppelt und erreichte 51,3 Millionen Euro, was einer Marge von 25,4 Prozent entspricht. Die Jahres-Ebitda-Marge wird nun auf 20 bis 22 Prozent, anstelle der ursprünglich erwarteten 17,5 bis 18,5 Prozent, kalkuliert, womit die Erwartungen von Analysten übertroffen werden.
Der Erfolg ist auf die erfolgreiche Anwerbung neuer Mitarbeiter zurückzuführen. Die Beschäftigtenzahl stieg innerhalb der ersten neun Monate um 13 Prozent. Zudem wies das Unternehmen auf einen qualitativ herausragenden Auftragsbestand von 1,1 Milliarden Euro Ende September hin.
Während der Auftragseingang in den ersten neun Monaten mit 419 Millionen Euro den Vorjahreswert von 516 Millionen Euro nicht erreichte, konnte das Gesamtprojektvolumen um 45 Prozent auf 886 Millionen Euro gesteigert werden. MBB zeigt sich ebenfalls optimistischer und hebt seine Umsatzprognose für das laufende Jahr auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro an.
Dank erfolgreicher Geschäfte mit Beteiligungen wie Friedrich Vorwerk und DTS stieg der Umsatz MBBs im dritten Quartal um 6,5 Prozent auf 316,8 Millionen Euro und in den ersten neun Monaten auf 862,3 Millionen Euro. Das bereinigte Ebitda nahm im dritten Quartal um 80 Prozent auf 67,4 Millionen Euro zu, und die Marge kletterte auf 21,2 Prozent. MBB erwartet eine bereinigte Ebitda-Marge von 15 bis 17 Prozent für das Gesamtjahr.
Beide Unternehmen planen, am 13. November ihre umfassenden Quartalsberichte für die ersten neun Monate zu veröffentlichen.

