Erfolgreiches Gipfeltreffen: Ostdeutsche Länder und Bund im strategischen Dialog
Ministerpräsident Mario Voigt von Thüringen würdigte das jüngste Spitzentreffen der ostdeutschen Bundesländer mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius als sehr gelungen. Die Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den ostdeutschen Ländern entwickle sich hin zu einem neuen, kooperativen Miteinander, erklärte Voigt im ARD-'Morgenmagazin'. Das erste Treffen auf Schloss Ettersburg in Thüringen brachte eine wichtige Vereinbarung hervor: Ein 'Herbst der Reform' soll gleichzeitig ein 'Herbst der Entscheidung' sein.
Bundeskanzler Merz sicherte zudem regelmäßige, über das Jahr verteilte Treffen zu, um einen kontinuierlichen Austausch zu gewährleisten. Voigt betonte die Notwendigkeit, nicht nur einmal im Jahr zusammenzukommen, sondern in unregelmäßigen Abständen über zentrale Themen zu sprechen.
Währenddessen stellte Voigt klar, dass Diskussionen über die Abschaffung des Ostbeauftragten unnötig seien. Viel wichtiger für die Menschen seien wirtschaftliches Wachstum, der Ausbau funktionierender staatlicher Strukturen und Investitionen in Infrastrukturen wie Schienen- und Luftverkehr. Besonders hob er hervor, dass es in Ostdeutschland, etwa an den Flughäfen in Berlin und Leipzig, noch immer zu wenige internationale Flugverbindungen gebe.

