Erfolg auf dem Alaska-Gipfel: Ein diplomatischer Schritt Richtung Frieden
Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich optimistisch über die Ergebnisse des jüngsten Alaska-Gipfels zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin. In einem Interview mit den Sendern RTL/ntv bezeichnete der CDU-Vorsitzende das Treffen als potenziellen Erfolg auf dem Weg zu einer friedlichen Lösung des Ukraine-Konflikts, sofern die richtigen Maßnahmen jetzt umgesetzt werden.
Besonderes Augenmerk legte Merz auf das anstehende Treffen von Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, das für Montag geplant ist. Dieses Treffen soll später in ein trilaterales Gespräch mit Putin münden, wobei Zeitpunkt und Ort dafür noch unbestimmt sind. Merz sprach von einem vielversprechenden Ansatz, betonte jedoch die Herausforderungen, die auf diesem diplomatischen Weg noch zu bewältigen seien.
Im Kontext der bisherigen Bemühungen zur Deeskalation im Ukraine-Konflikt hob Merz die kontinuierliche Forderung der Bundesregierung nach diplomatischen Lösungen hervor. Diese müssten jedoch stets im Einklang mit der Eigenstaatlichkeit und Souveränität der Ukraine stehen. Der Kanzler ist überzeugt, dass man diesem Ziel nun ein Stück näher gekommen sei.
Der CDU-Vorsitzende geht davon aus, dass Trump Selenskyj bei diesem Treffen respektvoller begegnen wird als noch im Februar. Am Sonntag werden die europäischen Staats- und Regierungschefs Selenskyj zudem einige wertvolle Ratschläge mit auf den Weg geben. Merz fügte hinzu, dass auch sein eigenes Treffen mit Trump in anderem Ton verlief, worüber er sich bereits ausführlich mit Selenskyj ausgetauscht habe.

