Erdrutsch an den New Yorker Börsen: Zwischen Zöllen und Verlusten
Die Aussicht auf Gegenzölle seitens China für US-Importe hat die ohnehin angespannte Lage an den New Yorker Börsen weiter verschärft. Der Dow Jones Industrial, das Flaggschiff der US-Aktienindizes, verlor im frühen Handel dramatisch 2,5 Prozent und notierte bei 39.529 Punkten. Bereits am Vortag hatte der Index nach der Ankündigung umfassender Importzölle durch US-Präsident Donald Trump einen Rückgang von 4 Prozent erfahren. Die aktuelle Entwicklung katapultiert den Dow auf den tiefsten Stand seit August des Vorjahres und verstärkt die Befürchtungen einer verlustreicheren Woche, die es in diesem Ausmaß seit Oktober 2020 nicht mehr gab.
Gleichzeitig musste der Nasdaq 100, der für seine starke Gewichtung an führenden Technologiewerten bekannt ist, einen Rückgang von 2,8 Prozent hinnehmen, was ihn auf 18.007 Punkte sinken ließ. Dies markiert den niedrigsten Punktestand des Index seit August 2024. Der Börsenjahr-Verlust des Nasdaq 100 beläuft sich inzwischen auf beachtliche 14,5 Prozent. Besonders betroffen waren erneut die Aktien der führenden Chiphersteller, die die Liste der größten Verlierer anführten.
Auch der S&P 500, der breit gefächerte Index der 500 stärksten US-Unternehmen, bestätigte den negativen Trend und fiel um 2,7 Prozent auf 5.252 Punkte.

