Electric Paper begleitet Betriebsratswahlen 2026 bei über 20 deutschen Industriekonzernen
eCounting durch neutralen Dritten: Auszählung in Stunden statt Tagen
Lüneburg, 21.04.2026 (PresseBox) - Electric Paper Informationssysteme GmbH hat in der Wahlperiode 2026 mehr als 20 der größten deutschen Industrieunternehmen bei Betriebsrats-, Aufsichtsrats- und Delegiertenwahlen begleitet. Zu den betreuten Unternehmen zählen Mercedes-Benz, BMW, Miele, INEOS, Bosch, Symrise, Airbus, Continental und ThyssenKrupp. Im Mittelpunkt stand das eCounting-Verfahren: die scannergestützte Stimmzettelerfassung durch einen unabhängigen Dritten, mit dem selbst fünfstellige Stimmzettelmengen in wenigen Stunden rechtssicher ausgezählt werden.
Mitbestimmung als demokratisches Fundament
Alle vier Jahre wählen Millionen Beschäftigte im einheitlichen Wahlzeitraum vom 1. März bis 31. Mai ihren Betriebsrat. Das Gremium hat gesetzlich verbrieftes Mitbestimmungsrecht bei Arbeitszeit, Entlohnung, Qualifizierung, Standortpolitik und Beschäftigungssicherung.
Gerade im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld – geprägt von De-Industrialisierungstendenzen, umfangreichen Restrukturierungsprogrammen und Einsparmaßnahmen – gewinnt eine starke Arbeitnehmervertretung an Bedeutung. Die Wahlvorstände der betreuten Betriebe berichten bislang von einer höheren Wahlbeteiligung als in den Zyklen 2018 und 2022. Die Belegschaften nehmen ihr Wahlrecht offensiv wahr.
Unabhängig, unparteiisch – im Auftrag des Wahlvorstands
Electric Paper agiert als neutraler Dritter: weder Arbeitgeberseite noch Gewerkschaft, sondern ausschließlich im Auftrag des Wahlvorstands. Das ist kein Detail. Arbeitgeber, Belegschaft, konkurrierende Listen und Gewerkschaften können gleichzeitig darauf vertrauen, dass die Auszählung frei von internen Interessen erfolgt. Der Wahlvorstand behält zu jeder Zeit die volle Kontrolle. „Durch die manuelle Aufsortierung und Sichtung durchläuft jeder Beleg vor dem Scanning eine Sichtprüfung durch das Wahlteam. Die Belegschaft kann den Scan-Prozess genau beobachten. Wir stellen so sicher, dass die Öffentlichkeit der Wahl gewahrt bleibt. Audits und Stichproben können jederzeit gezogen werden", erklärt Uwe Fasterling, Bereichsleiter Wahlen bei Electric Paper.
Scannen statt Tippen – weniger Fehler, kürzere Auszähldauer
Bei großen Betrieben dauert die manuelle Stimmzettelerfassung Tage. Das Risiko: Übertragungsfehler, Zahlendreher, Ermüdung beim Auszählpersonal. Electric Paper verarbeitet die Papierstimmzettel mit leistungsstarken Scannern maschinell. Fünfstellige Stimmzettelmengen lassen sich so in wenigen Stunden auswerten. Jede Markierung wird digital erfasst, jede Entscheidung des Wahlvorstands bei fraglichen Stimmzetteln nachvollziehbar dokumentiert. Das spart nicht nur Zeit: Hallenmiete, Reisekosten und Personaleinsatz sinken messbar.
Maschinenlesbare Stimmzettel von A5 bis A3
Voraussetzung für das eCounting ist ein maschinenlesbarer Stimmzettel. Electric Paper produziert diese in Formaten von DIN A5 bis DIN A3 – für Listen- wie für Personenwahlen, mit bis zu 1.000 Kandidatinnen und Kandidaten pro Stimmzettel. Neutrale IDs und Ankermerkmale sichern die präzise Auswertung, ohne das Wahlgeheimnis zu kompromittieren. Corporate-Design-Vorgaben, Papierqualität und Farbgebung für verschiedene Wahlgänge fließen in die Produktion ein. Vor dem Druck erhält jeder Wahlvorstand ein PDF-Muster zur Freigabe – gedruckt wird erst nach schriftlicher Abnahme.
uniWAHL Wahlraum: Briefwahl standortübergreifend
Für den rechtssicheren Abgleich zwischen Urnen- und Briefwahl setzen die Kunden die Software uniWAHL Wahlraum ein. Sie prüft Wahlberechtigungen in Sekundenschnelle über Name oder Personalnummer, verhindert Doppelabstimmungen und funktioniert bei verteilten Produktionsstandorten, Schichtbetrieb und mobilen Belegschaften standortübergreifend zuverlässig.
Revisionssichere Ergebnisübergabe – USB-Stick oder gesicherter Cloud-Transfer
Am Ende jeder Wahl erhält der Wahlvorstand den vollständigen Datensatz: jeder einzelne Stimmzettel als gescanntes Bild archiviert, jedes Kreuz nachweisfähig gespeichert. Die Übergabe erfolgt in der Regel per USB-Stick. Unternehmen, die aus IT-Sicherheitsgründen keine externen Datenträger zulassen, erhalten die Daten alternativ über einen gesicherten Cloud-Transfer via NextCloud. Zusammen mit den physischen Stimmzetteln entsteht so eine doppelte Beweiskraft, die das Risiko einer Wahlanfechtung erheblich senkt und einer juristischen Überprüfung standhält.


