Eisige Mission: Bundeswehr erkundet Grönland
Ein Erkundungsteam der Bundeswehr hat sich auf den Weg nach Grönland gemacht, um mögliche militärische Unterstützungsmöglichkeiten für Dänemark zu sondieren. Zusammen mit einer Gruppe von Soldaten startete ein A400M-Transportflugzeug in Richtung Hauptstadt Nuuk, wobei ein Zwischenstopp eingelegt wird. Ziel der Mission ist es, die Voraussetzungen für potenzielle militärische Beiträge zur Sicherung der Region, insbesondere durch Seeraumüberwachung, zu analysieren, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.
Der Einsatz der Bundeswehr erfolgt vor dem Hintergrund gescheiterter Verhandlungen zwischen den USA, Dänemark und Grönland über die Sicherheitslage in der Arktis. Als Zeichen europäischer Initiative setzt Deutschland somit die militärische Erkundung auf der eisigen Insel fort, nachdem das Gespräch in Washington ohne Ergebnis geblieben ist.
Bereits im November hatte die Marine ihr erstes Flugzeug des Typs P-8A "Poseidon" in Betrieb genommen. Diese Maschine ist speziell ausgerüstet, um große Meeresgebiete zu überwachen, Schiffsbewegungen zu verfolgen und U-Boot-Aktivitäten mittels moderner Radar- und Sensorsysteme zu lokalisieren.

