Einzelhandelsumsätze in den USA mit kräftigem Wachstum im März
Die Einzelhandelsumsätze in den Vereinigten Staaten haben im März ein deutliches Wachstum verzeichnet. Laut Angaben des Handelsministeriums stiegen die Erlöse verglichen mit dem Vormonat um 1,4 Prozent, was den Erwartungen der Volkswirte entsprach. Im Februar war lediglich ein moderater Anstieg von 0,2 Prozent zu verzeichnen gewesen.
Der Anstieg der Umsätze im März wurde maßgeblich durch eine erhöhte Nachfrage nach Autos vorangetrieben. Viele US-Verbraucher entschieden sich angesichts drohender neuer Zölle für den Kauf von Fahrzeugen. Ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe verzeichneten die Einzelhandelserlöse einen Anstieg von 0,5 Prozent, womit sie über der Prognose von 0,4 Prozent lagen.
Bemerkenswert ist, dass der sogenannte „Liberation Day“, an dem Präsident Trump neue Zölle gegen zahlreiche Länder ankündigte, erst am 2. April stattfand. Die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze wird als ein zentraler Indikator für die Stärke des privaten Konsums angesehen, der eine entscheidende Rolle für das Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt spielt.

