Einschaltquoten explodieren nach US-Angriff auf Irans Atomanlagen
Die jüngsten Entwicklungen im Nahost-Konflikt sorgten für reges Zuschauerinteresse an aktuellen Sondersendungen. Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF verzeichneten am Sonntagabend hohe Einschaltquoten, nachdem sie angesichts der dramatischen Eskalation kurzfristig ihr Abendprogramm anpassten.
Der ARD-'Brennpunkt' mit dem Titel 'Krieg zwischen Israel und Iran - USA greifen ein', ausgestrahlt zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, zog durchschnittlich 6,81 Millionen Zuschauer in seinen Bann, was einem beeindruckenden Marktanteil von 31,3 Prozent entspricht. Daran schloss sich ein verspätet gestarteter RBB-Krimi an, der ebenfalls beachtliche 6,05 Millionen Menschen (28,8 Prozent) vor den Bildschirmen hielt.
Der Krimi 'Polizeiruf 110: Spiel gegen den Ball', dessen Ermittler aus einem deutsch-polnischen Kommissariat in Swiecko ermitteln, markiert dabei den letzten ARD-Sonntagskrimi vor der Sommerpause. Aufmerksamkeit zog auch das 'ZDF spezial' mit dem Titel 'Eskalation in Nahost - USA greift Iran an' auf sich.
Diese Sendung, die von 19.10 Uhr bis 19.25 Uhr ausgestrahlt wurde, fesselte 3,05 Millionen Zuschauer und erreichte einen Marktanteil von 18,1 Prozent. Zeitgleich strahlte RTL um 20.15 Uhr eine eigene Sonderausgabe mit dem Titel 'Aktuell Spezial: Trump macht ernst - USA greifen Iran an' aus, die von durchschnittlich 800.000 Zuschauern (3,7 Prozent) verfolgt wurde.
Trotz sommerlicher Temperaturen zeigten diese Einschaltquoten, dass das Interesse an aktuellen Geschehnissen im Nahen Osten ungebrochen hoch ist, was die Relevanz der Berichterstattung unterstreicht.

