Ein zweites Leben für Dinge aller Art
Die Weiterverwendung von Inventar ist kein Nischenthema mehr, sondern Teil einer größeren Bewegung hin zu zirkulärem Wirtschaften.
Hamburg, 01.10.2025 (PresseBox) - Wenn Unternehmen umstrukturieren, Standorte aufgeben oder Geschäftsbereiche verschlanken, betrifft das nicht nur Personal und Prozesse, sondern auch Räume, Geräte, Möbel, Technik und Maschinen. Tonnenweise Inventar wird jährlich aussortiert, oft in bestem Zustand. Was nicht mehr gebraucht wird, landet häufig auf dem Müll. Dabei ist es nicht nur die schiere Masse an Dingen, die nach Lösungen verlangt, auch der gesellschaftliche Wandel trägt dazu bei: Nachhaltigkeit, CO₂-Bilanzen und Ressourcenschonung sind längst keine Randthemen mehr, sondern entwickeln sich zu zentralen strategischen Entscheidungsfaktoren für Investoren, Kunden und Mitarbeitende. Die primäre Hürde: Es fehlt in vielen Fällen an klaren Prozessen, an digitalen Schnittstellen – und an Zeit. Entsorgung ist einfach. Weitergabe scheint komplex. Und doch werden genau hier in Zukunft ökologische Wirkung und wirtschaftlicher Nutzen zusammenkommen müssen. Denn die Frage stellt sich drängender denn je: Was passiert mit all den Dingen, die noch vollkommen nutzbar wären, für die es aber auf den ersten Blick keinen direkten Bedarf oder Abnehmer gibt?
RESTLOS ist auf die Verwertung von Betriebsvermögen aus Industrie und Gewerbe spezialisiert und bietet Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit, gebrauchte Gegenstände systematisch weiterzugeben. Nicht mehr benötigtes Inventar wird erfasst, über Online-Auktionen angeboten und so einer neuen Nutzung zugeführt. Die professionelle Begleitung reicht dabei von der Kategorisierung über die Online-Versteigerung bis zur Logistikabwicklung. Aktuell verzeichnet RESTLOS eine Verwertungsquote von über 98 Prozent.
In diesem und letzten Jahr übernahm RESTLOS die Verwertung von umfangreichem Equipment rund um die Olympischen Spiele in Paris: 50.000 Einrichtungsgegenstände aus dem Olympischen Dorf wurden weitervermittelt, darunter Kühlschränke, Stühle, Sportgeräte und ein Friseursalon. Viele dieser Stücke gelangten in Vereinsräume, Start-ups oder private Haushalte. „Die Verwertung dieser Ausstattungsgegenstände war auch für uns ein besonderes Highlight. Neben dem logistischen Aufwand stand aber vor allem der Effekt der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, denn bei Projekten dieser Größenordnung lassen sich mehrere Hundert Tonnen CO₂ gegenüber einer Neuanschaffung einsparen“, erläutert Fabian Altrichter, Geschäftsführer von RESTLOS. Die Idee für das Nürnberger Unternehmen entstand aus einer konkreten Erfahrung: Als Fabian Altrichter 2008 mit dem Abbau eines Sportgeschäfts betraut war, fiel ihm auf, dass große Mengen gut erhaltener Ausstattung einfach entsorgt werden sollten. Der Gedanke, dass diese Ressourcen andernorts noch sinnvoll genutzt werden könnten, führte ihn zur Entwicklung des digitalen Modells zur Weiter-vermittlung ausgemusterten Inventars. „Auch so kann Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktionieren“, sagt Fabian Altrichter. Bei der Auflösung mehrerer Bürostandorte eines Industriekonzerns übernahm RESTLOS die Verwertung des vorhandenen Mobiliars. Die ge-brauchten Möbel wurden größtenteils weitergenutzt, der Entsorgungsaufwand erheblich reduziert und rund 517 Tonnen CO₂ eingespart, was etwa dem Ausstoß von 1,5 Millionen Pkw-Kilometern entspricht. Auch im eigenen Betrieb setzt das jüngst mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnete Unternehmen auf ressourcenschonende Maßnahmen und versteht Nachhaltigkeit nicht nur als Dienstleistung, sondern unternehmerisches Prinzip. Dazu gehören der solarbetriebene Standort sowie ein Fuhrpark aus E-Fahrzeugen.
Abseits großer Industrie- und Gewerbeprojekte entstehen auf der RESTLOS-Plattform auch überraschende, ideenreiche Initiativen zur Wiederverwendung. So werden ausgediente Überdachungen von Einkaufswagendepots zu Gewächshäusern umgestaltet, alte Telefonzellen verwandeln sich in öffentliche Büchertauschstationen. Auf der Plattform finden auch gemeinnützige Organisationen, lokale Initiativen und engagierte Privatpersonen die passenden Objekte für ihre Vorhaben. Diese Beispiele zeigen eindrucksvoll, wie sich Kreislaufwirtschaft kreativ umsetzen und ökologischer Nutzen mit gesellschaftlichem Mehrwert verbinden lässt.
RESTLOS wurde ins Leben gerufen, um eine intelligente, wirtschaftlich profitable und nachhaltige Alternative zur vorschnellen Entsorgung zu schaffen, denn in jedem Asset, jeder Maschine und jeder Immobilie steckt ein Vermögenswert, der es verdient, erhalten und weitergenutzt zu werden. www.restlos.com


