Tauwetter und Hochwassergefahr im Süden am Samstag

Teilweise sonniger Verlauf mit regionalem Regen
Am Samstag herrscht zunächst vom Nordwesten bis zur Mitte trockenes Wetter mit Sonnenschein, später auch im Osten. Im Südwesten und Süden prägelt anhaltender Regen bei Tauwetter die Lage und erhöht die Hochwassergefahr. Die Höchstwerte reichen von 3 Grad auf Rügen sowie Usedom bis 13 Grad am Kaiserstuhl. Zuerst tritt Regen oder Nieseln weit verbreitet auf, im Osten wandert er rasch nach Polen und Tschechien ab. Vormittags besteht von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen streckenweise Glätte. Im Verlauf klärt es sich vom Nordwesten bis zur Mitte teilweise auf mit Sonnenschein und Trockenheit, an der Nordseeküste sind bis zu fünf Sonnenstunden möglich. Im Süden und Südwesten bleiben die Regenpausen kurz. Die Schneefallgrenze verlagert sich anfangs in Alpen und Schwarzwald auf 1000 bis 1200 Meter, bis zum Abend auf 1300 bis 1600 Meter. Die Null-Grad-Grenze steigt bis abends auf rund 2000 Meter, wodurch Tauwetter einsetzt und die Hochwassergefahr an kleineren Flüssen zunimmt. Teilweise wird Stufe 2 erreicht, Anfang nächster Woche ist Stufe 3 denkbar.
Ausbreitender Regen in der Nacht zum Sonntag
In der Nacht zum Sonntag bleibt es im Osten zunächst trocken und teils locker bewölkt. Allmählich schließen sich die Lücken, und bei zunehmender Bewölkung breitet sich von Westen her zeitweise Regen über fast ganz Deutschland aus. Besonders im Weststau der Mittelgebirge wie Bergisches Land, Odenwald oder Vogelsberg fällt kräftiger Regen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter bis morgens. Die Nacht bleibt mild mit 11 oder 10 Grad am Rhein sowie 1 Grad im Bayerischen Wald und in Vorpommern.
Frischer Wind mit starken Böen
Der Samstag bringt mäßigen bis frischen Südwest- bis Westwind. Es treten frische bis starke Böen bis knapp 50 km/h auf, im Bergland je nach Lage steife Böen bis 60 km/h oder schwere Sturmböen bis 100 km/h etwa im Hochschwarzwald und Oberharz.
Unbeständiges Wetter in den Folgetagen
Am Sonntag zeigt sich zwischen Oberrhein und Alpen zeitweise Sonnenschein mit seltenem Regen. Ansonsten bleibt es windig, wolkig und oft nass, die Hochwassergefahr an kleinen Flüssen hält an. Die Werte liegen bei 5 Grad auf dem Darß bis 15 Grad zwischen Neckar und Oberrhein. Am Montag dominiert wechselhaftes, sehr mildes und windiges Schauerwetter, in der Mitte bleibt es meist trocken mit gelegentlichem Sonnenschein. Es werden 6 Grad an der Ostsee bis 15 Grad am Oberrhein erwartet. Am Dienstag trocknet es im Süden und Westen durch zunehmenden Hochdruckeinfluss aus, teils mit längerer Sonne. Sonst überwiegen Wolken und Regen. Die Höchstwerte reichen von 6 Grad an der Mecklenburger Bucht bis 18 Grad im Breisgau.

