Ein neues Kapitel für die "taz": Ende der täglichen Printausgabe
Die linke Zeitung "taz" schließt an diesem Freitag ein bedeutendes Kapitel ihrer Geschichte: Ihre letzte werktägliche Printausgabe wird veröffentlicht. Diese besondere Ausgabe wird mit kreativer Handschrift von Künstler Christian Jankowski gestaltet und enthält exklusive Beiträge renommierter Autorinnen wie T.C. Boyle, Francesca Melandri, Fatma Aydemir, Sibylle Berg und Feridun Zaimoglu.
Künftig wird die "taz" ihren Schwerpunkt auf die digitale Verbreitung legen und aktuelle Inhalte primär über ihre Website bereitstellen. Mit der "wochentaz" bleibt eine gedruckte Version am Samstag für die Leserinnen und Leser erhalten, die weiterhin auf Papier setzen möchten.
Die Medienbranche diskutiert schon seit längerer Zeit, wie wirtschaftlich tragfähig gedruckte Ausgaben noch sind und wie sich die Lesegewohnheiten verändern. Zahlreiche Verlage haben in den letzten Jahren intensiv ihre digitalen Plattformen erweitert, um den neuen Anforderungen der Leser gerecht zu werden.

