Edeka und AB Inbev: Einigkeit im Streit um Bierpreise
Nach einem monatelangen Preiskonflikt haben die Supermarktkette Edeka und der Brauereigigant AB Inbev eine Einigung erzielt. Edeka bestätigte, dass nun sämtliche Produkte wieder uneingeschränkt bestellt werden können. Weitere Details zur Übereinkunft wurden nicht veröffentlicht, da die Edeka-Zentrale in Hamburg auf tatsächliche Wettbewerbsgründe verwies und damit sparsam mit zusätzlichen Informationen blieb.
Der Konflikt hatte zunächst Schlagzeilen in Fachmedien wie 'Inside Getränke' und 'Lebensmittel Zeitung' gemacht, nachdem Edeka im November die Bestellungen bei AB Inbev drastisch reduziert hatte. Dies betraf eine Vielzahl von bekannten Biermarken, darunter Beck's, Corona, Franziskaner, Löwenbräu und San Miguel, die in diversen Varianten vom Markt genommen wurden.
Auslöser des Streits war eine von AB Inbev geforderte Preiserhöhung, die laut Edeka nicht durch entsprechende Kostensteigerungen gerechtfertigt war. Somit zog der Einzelhändler die Notbremse und kappte die Bestellmengen. Eine Reaktion des weltweit führenden Braukonzerns AB Inbev auf diesen Ausgang blieb bis Redaktionsschluss aus.

