Eckert & Ziegler überzeugt mit erneutem Wachstumsschub
Eckert & Ziegler demonstriert eindrucksvoll, dass die Herausforderungen des Frühjahrs der Vergangenheit angehören. Auch im dritten Quartal konnte der Strahlen- und Medizintechnikkonzern erneut Umsatzsteigerungen verzeichnen und übertraf die Erträge des Vorjahreszeitraums. Der Geschäftsbereich der pharmazeutischen Radiotope erwies sich dabei als wichtigster Wachstumstreiber, wie das Berliner Unternehmen, das im Nebenwerteindex SDax gelistet ist, bekanntgab.
Die Bestätigung der Jahresziele des Konzerns sorgte zudem für positive Impulse am Aktienmarkt. Die im SDax geführte Aktie verzeichnete am frühen Nachmittag einen beeindruckenden Kursanstieg von etwa zehn Prozent auf 17,06 Euro und zählte somit zu den führenden Werten im Nebenwerte-Index. Zuvor hatte das Papier ein neues Hoch seit Ende Oktober bei 17,47 Euro erreicht, bevor es jedoch wieder etwas nachgab. Trotz der zwischenzeitlichen Schwäche seit dem Jahreshoch im Juni bei 23,25 Euro, bleibt auf Jahressicht ein Plus von etwa 15 Prozent, welches die Anleger erfreut.
Analyst Nicolaus Pauillac von Kepler Cheuvreux hob die solide Leistung des Unternehmens hervor. Besonders die Entwicklung im Isotope-Geschäft habe ihn positiv überrascht und unterstreiche die Stärke des Konzerns im dritten Quartal.
Konzernweit verzeichnete Eckert & Ziegler von Juli bis September ein Umsatzwachstum von gut sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, mit Erlösen von 75,3 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um etwa acht Prozent auf 15,4 Millionen Euro. Der Nettogewinn des Unternehmens erhöhte sich auf 8,5 Millionen Euro, verglichen mit 5,3 Millionen Euro im Vorjahr.
Der Konzern präsentierte nach den Herausforderungen im Februar, einschließlich einer Cyberattacke und einem gleichzeitigen Lieferstopp für Gallium-Generatoren, beeindruckende Zahlen, die sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis ein Plus aufweisen. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Eckert & Ziegler eine Umsatzsteigerung auf rund 320 Millionen Euro, nach knapp 296 Millionen Euro im Jahr 2024. Das operative Ergebnis soll rund 78 Millionen Euro erreichen.

