Eckert & Ziegler: Solides Wachstum trotz Cyberattacke
Der Strahlen- und Medizintechnikspezialist Eckert & Ziegler hat das Geschäftsjahr 2025 mit beeindruckenden Ergebnissen abgeschlossen, obwohl das Unternehmen im Frühjahr von einem Cyberangriff betroffen war. Nach vorläufigen Berechnungen gelang es den Berlinern, das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 20 Prozent auf etwa 78 Millionen Euro zu steigern. Damit erfüllte Eckert & Ziegler nicht nur die eigenen Erwartungen, sondern übertraf auch die durchschnittlichen Analystenprognosen. Die positiven Nachrichten führten zu einem leichten Anstieg der Aktie, die um knapp ein halbes Prozent zulegte.
Der letztendliche Gewinn stieg auf 48 Millionen Euro an, nachdem er im Vorjahr noch bei rund 33,3 Millionen Euro gelegen hatte. Diese Gewinnzahlen beinhalten sowohl fortgeführte als auch nicht fortgeführte Geschäftsbereiche. Auch beim Umsatz konnte Eckert & Ziegler zulegen, dieser wuchs um 5 Prozent auf etwa 312 Millionen Euro. Allerdings lag dieser Wert leicht unter den Erwartungen der Branchenexperten und der eigenen Prognose aus dem November.
Die umfassenden endgültigen Zahlen für das Jahr sowie die Prognose für 2026 will das Unternehmen am 26. März präsentieren. Bis dahin bleibt die Spannung bestehen, welche weiteren Erfolge der Konzern verkünden kann.

