E-Zigarette Dampfen wird immer beliebter - alles rund um den Trend
Die elektronische Zigarette hat schon längst Einzug gehalten. Und dies mittlerweile auf dem ganzen Kontinent und darüber hinaus. Sie gilt als Alternative für Raucher gewöhnlicher Tabakzigaretten und auch als angenehmes Genussmittel sowie Zeitvertreib. Die Vielfalt der unterschiedlichen Aromen bei den Liquids allein ist für viele Grund genug, um diese Variante des Genusses zu wählen und zu Dampfen, anstatt zu Qualmen und zu Rauchen. Das sogenannte Dampfen ist mittlerweile zum ganz normalen Stadtbild geworden. Denn egal ob draußen im Park, beim Spaziergang, im Biergarten oder in Cafes und Co - die E-Zigarette ist hierzulande und weltweit angekommen und erfreut sich großer Beliebtheit.
So funktioniert die E-Zigarette
Grundsätzlich wird zunächst einmal der Dampf inhaliert. Ähnlich wie beim Rauchen herkömmlicher Tabakzigaretten wird auch bei der E-Zigarette der Dampf auf Zug des Einatmens inhaliert und gelangt auf diese Weise in die Lunge. Der große und auch entscheidende Unterschied besteht darin, dass beim Rauchen der herkömmlichen Zigarette der Rauch des verbrannten Tabaks inhaliert wird und bei der E-Zigarette sorgen empfindliche Sensoren, die sich im Inneren befinden, für den Dampf. Sie registrieren den Druck und erhitzten das Liquid. Auf diese Weise entsteht der Dampf, der dann durch Inhalation in die Lunge eingeatmet wird. Vergleichbar mit der Funktion einer Nebelmaschine. Die zu verdampfenden Liquids werden direkt an eine Heizspirale im so genannten Verdampfer weitergeleitet. Dieser verdampft die Flüssigkeit dann bei relativ niedrigen Temperaturen um etwa 65°Celsius. Dieser Prozess im direkten Vergleich zur herkömmlichen Zigarette, die mit mit richtig Dampf, nämlich bei einer Erhitzung von rund 600-800°Celsius verqualmt.
Woraus besteht die E-Zigarette?
Die klassische E-Zigarette setzt sich aus einem Batterieteil mit Elektronik und Luftsensor, Tank fürs Liquid, sowie einer Verdampferkammer zusammen. Im Verdampfer selbst wird die Aroma-Flüssigkeit, eben auch Liquid genannt, erhitzt und bei 65 bis 120 Grad Celsius in der Regel verdampft. Dieser recht einfach funktionierende Mechanismus wird entweder per Tastendruck am Gerät selbst oder bei jedem Zug des Nutzers automatisch aktiviert. Ansonsten ist das System stets ausgeschaltet und dadurch zu jeder Zeit nutzbar. Mehr Infos zum Thema erfährt man auch hier.
Viele Arten und Größen der Verdampfer auf dem Markt
Die Vielfalt der unterschiedlichen Verdampfer für den E-Zigarettengenuss ist groß und immer wieder gibt es neue Modelle auf dem Markt. Das Gros der angebotenen E-Zigaretten ist aber sehr handlich und passt in fast jede Brusttasche einer Jacke oder eines Hemdes. Dennoch gibt es verschiedenen Größen und Formen. Die Handhabung ist fast immer gleich bis auf diverse funktionale Unterschiede.
Die Liquids
Die Trägersubstanz bei allen auf dem deutschen Markt befindlichen und erhältlichen E-Zigaretten-Liquids ist das Propylenglykol. Aus dieser Flüssigkeit und aber auch oft zudem aus dem Bestandteil Glycerin entsteht der Dampf. Darüber hinaus sind unterschiedliche Aromen wie Menthol, Mandel oder Vanille und gegebenenfalls Nikotin zugesetzt. Diese kann man geschmacklich anpassen und aussuchen. Die oben aufgeführten Substanzen entsprechen den Angaben zufolge alle den Vorgaben, die auch heutzutage in der pharmazeutischen Industrie oder der gängigen Lebensmittelproduktion gelten. Die Liquids mit einem hohem Nikotingehalt entsprechen in der Stärke und Konsitenz normalen, auf dem Markt befindlichen Tabakzigaretten. Sie siedeln sich etwa in der Stufe Medium einer herkömmlichen Light-Zigarette an. Daneben gibt es aber auch unzählige Liquids, die rein ohne Nikotinzusatz auskommen und genutzt werden.
Umstrittener Einsatz
Bis zur offiziellen Markteinführung der E-Zigarette gab es unendlich viele Kontroversen um die Produktabgrenzung der E-Zigarette selbst. So wurde auch die Frage diskutiert, ob die nikotinhaltigen Liquids als Arzneimittel oder Genussmittel einzustufen wären. Daran gebunden wurde auch die Frage einer Zulassung erörtert, die nicht nur kostspielig, sondern auch äußerst langwierig sei. Der Deutsche Bundesgerichtshof hat dann dennoch im Dezember 2015 nikotinhaltige Liquids als Tabakerzeugnis angesehen und dementsprechend eingestuft. Da die Liquids aber auch Aromen, Glycerin und andere Stoffe enthielten, galt der Verkauf bis zur Umsetzung der neuen EU-Tabakrichtlinie im Mai 2016 zunächst eigentlich als illegal.
Seitdem werden E-Zigaretten frei und eben auch legal verkauft und angeboten. Nach heutigem Wissen und den Angaben des Verbandes des E-Zigarettenhandels, soll der Dampf einer E-Zigarette weniger Schadstoffe als herkömmlicher Zigarettenrauch enthalten. So soll im Dampf zum Beispiel kein Teer enthalten sein. Denn bei der Nutzung einer E-Zigarette entsteht im Vergleich zur herkömmlichen Tabakzigarette keine Verbrennung und keine Glut. Noch immer aber wird diskutiert, ob das Einatmen als Passivraucher eines Rauchenden ebenso schädlich sei, wie das passive Einatmen des Dampfes bei einer E-Zigarette oder auch der Genuss von Shisha Tabak. Fakt ist, dass die Zigarette selbst wenn sie nicht geraucht wird qualmt. Die E-Zigarette grundsätzlich nur dann, wenn sie genutzt wird.


