E. coli-Ausbruch bei McDonald's: Entwarnung bei Rindfleisch-Patties
McDonald's hat am Sonntag klargestellt, dass die Rindfleisch-Patties nicht die Quelle des E. coli-Ausbruchs sind, der mit den Quarter Pounder Hamburgern in Verbindung gebracht wurde. Der Vorfall hat bereits mindestens ein Todesopfer gefordert und fast 75 Menschen erkranken lassen. Cesar Pina, Chief Supply Chain Officer von McDonald's, äußerte sich in einer Erklärung zuversichtlich darüber, dass alle kontaminierten Produkte aus der Lieferkette entfernt wurden und sich nicht mehr in den Restaurants befinden. Vom Department of Agriculture in Colorado wurde bestätigt, dass alle getesteten Proben von frischen und gefrorenen McDonald's Rindfleisch-Patties negativ auf E. coli getestet wurden. Es wurde angekündigt, dass die Verteilung frischer Quarter Pounder demnächst wieder aufgenommen wird und nächste Woche in allen Restaurants verfügbar sein soll. Der Fokus der Ermittlungen richtete sich auf die Rindfleisch-Patties als potenzielle Infektionsquelle. Die Food and Drug Administration sowie das Department of Agriculture der USA reagierten allerdings nicht sofort auf Anfragen von Reuters bezüglich weiterer Stellungnahmen. Es ist bekannt, dass E. coli in Rindfleisch abgetötet wird, wenn es richtig gekocht wird. Betroffene Restaurants werden daher die Quarter Pounder ohne rohe Zwiebeln servieren. Diese Maßnahme folgt der Entscheidung von Schnellrestaurantketten in den USA, frische Zwiebeln aus ihren Menüs zu nehmen, da diese als wahrscheinlichste Quelle des E. coli-Ausbruchs ermittelt wurden. McDonald's hatte den Verkauf des Quarter Pounders in etwa einem Fünftel seiner US-Restaurants eingestellt, einschließlich in den Bundesstaaten Colorado, Kansas, Utah und Wyoming sowie Teilen von Idaho, Iowa, Missouri, Montana, Nebraska, Nevada, New Mexico und Oklahoma. Vergangene E. coli-Ausbrüche hatten bereits zu einem Rückgang der Verkäufe bei großen Fast-Food-Ketten geführt, da Kunden betroffene Restaurants mieden.

