Dynamik im US-Bausektor: Lennar und D.R. Horton im Vergleich
Der US-amerikanische Bausektor präsentiert sich auch im Finanzjahr 2023 mit beeindruckenden Zahlen zweier Branchengrößen: Lennar und D.R. Horton. Während Lennar mit Sitz in Miami durch 73.087 abgeschlossene Hausverkäufe in 23 Bundesstaaten beeindruckt, hält der Konkurrent D.R. Horton die Spitzenposition mit 82.917 übergebenen Immobilien. Die Umsatzzahlen beider Unternehmen liegen eng beieinander – Lennar verzeichnet 34,2 Milliarden Dollar und bewegt sich damit in unmittelbarer Nähe zu den 35,5 Milliarden Dollar von Horton. Ein bemerkenswertes Detail ist der um 60.000 Dollar höhere durchschnittliche Verkaufspreis bei Lennar. In geografischer Hinsicht dominiert bei Lennar die Ostregion der USA mit 31 Prozent der Gesamtlieferungen. Das Portfolio umfasst überwiegend sogenannte Step-up-Häuser, die 68 Prozent der Abschlüsse ausmachen, gefolgt von Einsteiger-Immobilien mit 28 Prozent und Alterswohnsitzen mit 4 Prozent. Der durchschnittliche Verkaufspreis liegt hier bei etwa 446.000 Dollar. Neben dem Hausbau bietet Lennar auch Hypothekendarlehen und entwickelt sowie verwaltet Mehrfamilienhäuser.

