Dying Light: The Beast – Release vorgezogen, bereits 1 Million Vorbestellungen
Das polnische Entwicklerstudio hat nicht nur bekannt gegeben, dass das mit Hochspannung erwartete Dying Light: The Beast die magische Grenze von einer Million Vorbestellungen durchbrochen hat, sondern zündet als Dankeschön die nächste Stufe. Entgegen aller Konventionen wird der globale Start des Survival-Horror-Spektakels um einen ganzen Tag vorverlegt. Die Tore zur postapokalyptischen Hölle öffnen sich nun bereits am 18. September um 18:00 Uhr unserer Zeit (9 AM PDT), ein Manöver, das die Vorfreude ins schier Unermessliche steigert und das Vertrauen des Studios in sein Werk eindrucksvoll demonstriert.
Ein unerwartetes Geschenk an die treue Spielerschaft
Hinter dieser außergewöhnlichen Entscheidung steckt mehr als nur eine simple Kalenderkorrektur; es ist eine Geste der Anerkennung. Tymon Smektala, der Franchise Director bei Techland, brachte die Motivation des Teams in einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung auf den Punkt. Angesichts der überwältigenden Begeisterung der Community für die Rückkehr von Kyle Crane und dem Wissen, ein fertiges, poliertes Spiel in Händen zu halten, wollte man den Spielern etwas Besonderes zurückgeben. „Wir haben uns selbst angetrieben, das Unmögliche möglich zu machen, und genau deshalb veröffentlichen wir das Spiel ein wenig früher“, so Smektala. Diese Worte lassen die Leidenschaft spüren, die in das Projekt geflossen ist. Man kann die Ungeduld des Direktors förmlich greifen, die Reaktionen der Spieler zu sehen, wenn sie endlich die albtraumhafte Welt von The Beast betreten.
Kyle Cranes blutiger Rachefeldzug
Die Erzählung knüpft Jahre nach den Ereignissen von Dying Light 1 und dessen Erweiterung The Following an und wirft uns direkt in einen Strudel aus Schmerz und Vergeltung. Wir erleben, wie der Protagonist Kyle Crane den finsteren Fängen eines mysteriösen Tyrannen namens Baron entkommt, der ihn über all die Zeit für abscheuliche Experimente missbraucht hat. Von diesem Trauma gezeichnet, begibt sich Crane auf einen gnadenlosen Rachefeldzug, der ihn nicht nur mit der schlagkräftigen Privatarmee des Barons konfrontiert, sondern ihn auch erneut dem alltäglichen Grauen der Infizierten aussetzt. Diese doppelte Bedrohung verspricht eine narrative Dichte, die weit über einen reinen Überlebenskampf hinausgeht und persönliche Motive tief in das Gameplay verwebt.
Tödlicher, cleverer, unberechenbarer: Die neue Zombie-Generation
Doch nicht nur die Geschichte, auch die Gefahr selbst hat eine Evolution durchgemacht. Techland hat erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Vielfalt und das Verhalten seiner Zombie-Horde zu erweitern. Insbesondere die gefürchteten Volatiles, die agilen und tödlichen Nachtjäger, sollen nun eine noch größere Bedrohung darstellen als je zuvor. Verbesserte KI und neue Angriffsmuster werden dafür sorgen, dass selbst erfahrene Veteranen ihre Parkour-Fähigkeiten bis zum Äußersten ausreizen müssen, um zu überleben. Zum Start wird Dying Light: The Beast für PC, Xbox Series X/S und PlayStation 5 zum Preis von 59,99 US-Dollar erhältlich sein. Wer die Ultimate Edition von Dying Light 2 Stay Human besitzt, darf sich sogar über einen kostenlosen Zugang freuen. Versionen für die Xbox One und PlayStation 4 sollen noch im Laufe dieses Jahres folgen und die Apokalypse somit einer noch breiteren Spielerschaft zugänglich machen.


