Dying Light: The Beast – Die vielseitigste Welt der Reihe – Castor Woods setzt auf Dichte, Biome und Geheimnisse
Nachdem erst kürzlich ein Video mit brutalen Kampfszenen einen Vorgeschmack auf die unerbittliche Action in Dying Light: The Beast lieferte, rückt nun das Herzstück des Spiels in den Fokus: die offene Welt. In einem aufschlussreichen Interview mit Insider Gaming hat Director Nathan Lemaire nun weitere Details zum Schauplatz des kommenden Zombie-Survival-Titels enthüllt. Seine kühne Aussage lässt aufhorchen: Entwickler Techland hat mit diesem Spiel „die vielfältigste Welt“ erschaffen, die man in der gesamten Franchise je zu Gesicht bekommen hat. Eine Behauptung, die neugierig macht auf das, was uns in den düsteren Weiten von Castor Woods erwartet.
Ein facettenreicher Flickenteppich des Verfalls
Im Zentrum des neuen Abenteuers steht das Areal von Castor Woods, das sich als ein Mosaik aus unterschiedlichsten Umgebungen präsentiert. Spieler dürfen sich auf eine Erkundungstour durch eine Landschaft begeben, die von verfallenen urbanen Zonen über üppige Wälder bis hin zu allem, was dazwischenliegt, reicht. Diese enorme Abwechslung ist laut Lemaire eine ganz bewusste Designentscheidung. „Wir wollten zu etwas zurückkehren, das bodenständiger ist, aber wir wollten auch einige neue Schauplätze erkunden“, erklärte der Director. „Mit Castor Woods haben wir wahrscheinlich die diverseste Welt geschaffen, die wir jemals für diese Franchise kreiert haben, hauptsächlich weil man die Altstadt, dann ein Industrie-Biom, einige Ackerland- oder Sumpfgebiete, ein Dorf hat… Das Coole daran ist, dass es über jedes Biom hinweg eine erneuerte Erfahrung schafft.“ Die verschiedenen Zonen sollen sich also nicht nur optisch, sondern auch spielerisch unverwechselbar anfühlen.
Eine Welt voller verborgener Geheimnisse
Doch nicht nur die schiere Vielfalt soll beeindrucken, sondern auch die Dichte und Tiefe der Spielwelt. Lemaire betonte, dass es unzählige Geheimnisse zu entdecken geben wird, die von den Entwicklern an versteckten Orten platziert wurden. Man soll aber auch im normalen Spielfluss immer wieder auf interessante Entdeckungen stoßen. „Eine Sache, die ich gerne wiederhole, ist, dass Castor Woods viele Mysterien verbirgt“, erläuterte Lemaire. „Wir haben jede Menge kleiner Dinge für die Spieler (zu finden). Wir haben Sachen, die verborgen sind, wie zum Beispiel einige Karten, die Spieler finden können und die zu geheimen Orten führen, und dort werden sie interessante Dinge entdecken.“ Darüber hinaus wird die Welt mit einer Fülle von Sammlerstücken gespickt sein, die dabei helfen, das World-Building weiter zu vertiefen und mehr über die Geschichte von Castor Woods und seinen Bewohnern zu erfahren.
Die Philosophie der Dichte statt schierer Größe
Lemaires Ausführungen knüpfen nahtlos an die bereits im Juni von Franchise Director Tymon Smektala geäußerte Philosophie an. Smektala beschrieb Dying Light als eines der „dichtesten Open-World-Spiele“ auf dem Markt und erklärte, dass Techland mehr daran interessiert sei, eine dichte als eine einfach nur riesige Welt zu bieten. „Bei offenen Welten geht es nicht um den Maßstab“, sagte Smektala damals. „Es geht um dein Gefühl, dort zu sein. Wir können also eine offene Welt erschaffen, die vielleicht nicht so ausgedehnt ist, aber wenn sie handgefertigt ist, wenn sie sich echt anfühlt, ist die Zufriedenheit des Spielers, in dieser Welt zu sein, viel größer.“ Das Ziel sei es, eine Umgebung zu erschaffen, „in der du dich ständig umsiehst, in der du ständig in der Zone bist, im Gefühl des Ganzen.“ Der Startschuss für die Erkundung fällt am 19. September für PC, PS5 und Xbox Series X/S, während die Versionen für PS4 und Xbox One zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

