Druck auf Michelin und Continental setzt sich fort—Banken äußern Bedenken
Am Donnerstag gerieten die Aktien von Michelin im frühen Handel unter erheblichen Druck und verloren bis zu fünf Prozent. Damit steuern sie erneut auf die Jahrestiefs aus dem April zu und bleiben in ihrer Entwicklung hinter dem Gesamtmarkt zurück. Auch die Aktien von Continental erfuhren eine ähnliche Talfahrt und gaben um 1,4 Prozent nach, beeinflusst von den schwachen Nachrichten aus Paris.
Die Ursache für den Abverkauf bei Michelin sind vorsichtige Kommentare verschiedener Banken, die auf einen aktuellen Pre-Close-Call des Unternehmens hinweisen, in dem auf die Geschäftsentwicklungen eingegangen wurde. Analysten zeigen sich skeptisch, was die bisherigen Jahresprognosen angeht.
Ross MacDonald von der Citigroup äußerte deutliche Bedenken und auch Michael Aspinall von Jefferies teilt die Zurückhaltung, da er erwartet, dass die Ende Oktober veröffentlichten Zahlen zum dritten Quartal hinter den Erwartungen zurückbleiben werden. JPMorgan-Analyst Akshat Kacker senkte infolgedessen seine Schätzungen für den operativen Gewinn und liegt damit unter den bereits bestehenden Konsensprognosen.

