Droht der US-Präsident mit der Konfiszierung von deutschem Gold?
Der Gedanke, dass der US-Präsident möglicherweise den Goldschatz der Bundesbank konfiszieren könnte, um etwaige NATO-Schulden einzutreiben, klingt beinahe absurd - und doch nicht ganz unmöglich. Insbesondere vor dem Hintergrund von Trumps Ambitionen, die Kontrolle über die US-Notenbank zu gewinnen, die einen beachtlichen Anteil des deutschen Goldes beherbergt.
Diese Forderung zeigt seine Geringschätzung für die Europäer und die Prinzipien des Völkerrechts, die das Gold schützen. Die Idee, ausländisches Gold zu konfiszieren, wäre für die US-Regierung weit gefährlicher als irgendein Handelsthema oder Zölle. Investoren mit einem Sinn für Stabilität würden zögern, ihre Ressourcen in einem Land anzulegen, das das Fremdeigentum so willkürlich stehlen könnte.
Die Goldreserven fungieren dabei beinahe wie ein Frühwarnsystem: Solange sie unberührt bleiben, kann ausländisches Kapital in den USA möglicherweise noch auf Sicherheit zählen. Ihr symbolischer Wert ist nicht zu unterschätzen in einer Zeit, in der das Vertrauen von Investoren entscheidend ist.

