Drohnenkampf: Generalinspekteur Breuer setzt auf Tempo bei neuen Abwehrsystemen
Generalinspekteur Carsten Breuer zeigt sich entschlossen, bei der Implementierung neuer Drohnenabwehrsysteme zügig voranzuschreiten. Er betonte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, dass der Kampf „Drohne gegen Drohne“ energisch verfolgt werde, um den Schutz vor potentiellen Bedrohungen zu stärken.
Die zeitliche Vorgabe orientiere sich an der laufenden Erprobung von Kampfdrohnen, die mit Sprengköpfen ausgestattet sind und als Loitering Munition bekannt sind. Eine Entscheidung zu dieser Technologie sei bereits im März getroffen worden, und noch vor Jahresende werde die Truppe beim Einsatz dieser "Kamikazedrohnen" erstmals scharf schießen, erläuterte Breuer.
Gleichzeitig warnte Breuer davor, nur den Blick auf die Drohnen zu beschränken. Trotz der zentralen Bedeutung, die die Drohnenentwicklung für die Verteidigungsfähigkeiten hat, dürfe man nicht die Augen vor anderen Bedrohungen wie Marschflugkörpern, Raketen und Luftfahrzeugen verschließen.

