Drohnenangriffe auf besetzte Gebiete: Stromausfälle sorgen für Unsicherheit
Die jüngsten Berichte über Drohnenangriffe in den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine haben erneut zu erheblichen Stromausfällen geführt und eine angespannte Stimmung erzeugt. Besonders betroffen sind die Regionen Saporischschja und Cherson, wo es laut dem von Moskau eingesetzten Verwalter Wladimir Saldo im Chersoner Gebiet gezielte Angriffe auf das zentrale Umspannwerk gab. Dies führte dazu, dass etwa 67.000 Haushalte ohne Strom auskommen müssen, wie die russische Nachrichtenagentur Tass informierte.
Für einige Beruhigung sorgt die Meldung, dass die Stromversorgung des abgeschalteten Kernkraftwerks Saporischschja, trotz weitreichender Stromausfälle in umliegenden Städten wie Melitopol, Primorsk und Enerhodar, nicht beeinträchtigt ist. Eine Sprecherin des AKW bestätigte, dass der für den Betrieb notwendige Strom weiterhin bereitgestellt wird.
Gleichzeitig berichteten sowohl russische als auch ukrainische Militärblogger von Drohnenangriffen nicht nur auf die besetzten Gebiete, sondern auch auf das russische Territorium. Dies unterstreicht die hohe Volatilität in der Region, insbesondere nachdem die Stromversorgung bereits Anfang der Woche durch ähnliche Angriffe zeitweise ausgefallen war. Unterdessen wurde am Donnerstagmorgen in großen Teilen der Ukraine Luftalarm ausgelöst, da russische Kampfdrohnen gesichtet wurden, was die Anspannung weiter verstärkt.

