Drei Faktoren, die diese Woche die Krypto- und Bitcoin-Preise beeinflussen könnten

Der Ausverkauf auf den Kryptomärkten setzte sich am Wochenende fort, da Investoren durch die Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank verunsichert wurden. Warsh gilt als geldpolitischer Falke und könnte die Zinssätze langsamer oder weniger stark senken als von den Investoren erwartet, da er eine strenge Haltung gegenüber der Inflation einnimmt.
Diese Woche stehen der Arbeitsmarkt und Unternehmensgewinne im Fokus, wie das Kobeissi Letter feststellt. Die Berichtssaison ist in vollem Gange, und die makroökonomische Unsicherheit ist hoch.
Wichtige Wirtschaftstermine vom 2. bis 6. Februar
Die Woche beginnt am Montag mit dem ISM Manufacturing PMI-Bericht für Januar, der Einblicke in die Gesundheit des US-amerikanischen verarbeitenden Gewerbes gibt. Am Dienstag folgen die JOLTS-Daten zu offenen Stellen im Dezember, am Donnerstag die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und am Freitag der Arbeitsmarktbericht für Januar.
Nach der Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch erwarten die Märkte, dass die Zentralbank bis Juni keine weiteren Zinssenkungen vornimmt. Eine überraschende Schwäche am Arbeitsmarkt könnte diese Erwartungen jedoch beeinflussen.
Ein weiterer großer Schwung von Unternehmensgewinnen, darunter von den „Magnificent 7“-Unternehmen Alphabet und Amazon, wird die Aktienmärkte diese Woche nach einem enttäuschenden Bericht von Microsoft auf die Probe stellen.
Kryptomärkte erreichen Jahrestiefststände
Am Wochenende wurden über $250 Milliarden aus den Spot-Kryptomärkten abgezogen, wodurch die gesamte Marktkapitalisierung auf $2,67 Billionen fiel – der niedrigste Stand seit April 2025. Alle Gewinne der letzten neun Monate wurden ausgelöscht, und die Märkte befinden sich nun im Bärenmarkt, wobei der Vierjahreszyklus intakt zu bleiben scheint.
Bitcoin fiel auf ein Neunmonatstief und rutschte während der Montagmorgen-Handelssitzung in Asien kurzzeitig unter $76.000. Dieser Rückgang bedeutet einen Verlust von 40% gegenüber dem Allzeithoch.
Die Ether-Preise sind auf Bärenmarkttiefs zurückgekehrt und fielen am Wochenende um 14% auf $2.250, den niedrigsten Stand seit Mai 2025. Die Altcoins wurden stark getroffen, wobei die meisten von ihnen nun 70% bis 80% unter ihren Höchstständen liegen, da der Panikverkauf in eine weitere Woche geht.

