Dreht Call of Duty jetzt komplett durch? – Black Ops 7 soll Zombies-Map auf Raumstation bekommen
Die Gerüchteküche rund um Call of Duty: Black Ops 7 wird immer heißer, knapp vor Release. Während Activision und Treyarch weiterhin keine konkreten Details zur ersten Season verraten wollen, meldet sich nun ein sehr bekannter Call of Duty-Insider zu Wort und beschreibt eine Neuerung, die selbst für die ohnehin verrückte Zombies-Reihe ein gewaltiger Sprung wäre. Laut dem Insider TheGhostOfHope wird Season 01 eine neue Zombies-Map einführen, die nicht auf der Erde spielt, sondern auf einer Raumstation.
Der Name der Karte soll demnach „Astra Malorum“ sein. Laut der Beschreibung befindet sich die Map in einem gigantischen Observatorium, das auf einem kolossalen Totenschädel mit rot leuchtender Aura thront – frei schwebend irgendwo im All (irgendwie bekomme ich da Unreal Tournament-Vibes). Der Insider betont, dass es sich dabei um eines der ambitioniertesten und „surrealsten“ Designs handelt, die Treyarch bisher umgesetzt hat. Teile der Map könnten dennoch auf der Erde spielen, ähnlich wie in der legendären „Moon“-Map aus Black Ops, doch dies ist noch nicht vollständig bestätigt.
Der Zombies-Modus schlägt eine neue Richtung ein
Diese Entwicklung passt zur grundsätzlichen Ausrichtung von Black Ops 7. Das Spiel ist tief im Dark Aether-Universum verankert, einer verzerrten, bedrohten Realität, in der bekannte Orte, Charaktere und Zeitlinien immer stärker miteinander verschmelzen. Treyarch hatte bereits angekündigt, den Fokus in Richtung kosmischer Horror, surrealer Symbolik und verzerrter Physik zu verschieben. Die neue Raumstations-Map wäre dafür ein sehr deutlicher Beweis.
Auch narrative Elemente sollen weitergeführt werden. Der Insider erwähnt, dass das sogenannte „Wonder Vehicle“ eine größere Rolle im übergeordneten Plot einnehmen soll. Dazu zählen auch Tessie der Truck und TEDD, der ikonische Busfahrer aus TranZit. Dass TEDD bereits seit langer Zeit im Dark Aether gefangen ist, wurde von Treyarch bestätigt, doch wie genau dies in die Geschichte eingebunden wird, könnte das zentrale Easter Egg der neuen Map bestimmen.

Der Zombies-Modus von Call of Duty: Black Ops 6 dürfte wie ein Kinderspiel gegen jenes von Black Ops 7 aussehen. – Bild: Activision
Andere geplante Zombies-Maps wurden angeblich verworfen
Interessant ist auch, dass mehrere zuvor geleakte Maps offenbar gestrichen wurden. Anfangs war unter anderem von Zombies-Schauplätzen in New York, Vietnam und Afghanistan die Rede. Diese basierten jedoch auf sehr frühen Konzepten und wurden laut dem Insider mittlerweile verworfen. Der Grund könnte sein, dass Treyarch die Tonalität stärker auf das Surreale statt auf das Historisch-Politische verlagern möchte. Besonders die Idee einer Zombies-Map im von Krieg und Ideologie geprägten Manhattan soll aus Sensibilitätsgründen überarbeitet oder komplett gestrichen worden sein.
Unverändert bleiben hingegen die Pläne für insgesamt fünf DLC-Maps über die Laufzeit hinweg. Eine davon soll ein Remake einer klassischen Zombies-Map sein, während eine weitere sich um einen japanischen Vulkan-Tempel drehen soll.
Ob „Astra Malorum“ wirklich so aussieht, wie die Insider beschreiben, muss sich erst zeigen. Doch eines lässt sich jetzt schon sagen: Treyarch scheint mit Black Ops 7 eine der mutigsten stilistischen Richtungsänderungen in der Geschichte des Zombies-Modus einzuschlagen. Von düsteren Fabriken und verlassenen Städten geht es nun offenbar direkt hinaus in den Weltraum und vielleicht weit darüber hinaus.
Call of Duty: Black Ops 7 erscheint am 14. November 2025 für PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series und Windows PC. Der Pre-Load startet heute.


