Digitalminister Wildberger betont globales Engagement für freies Internet bei den Vereinten Nationen

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York die fundamentale Bedeutung eines freien Internets unterstrichen. Mit einer Einmalzahlung von einer Million Euro unterstützt Deutschland das Internet Governance Forum (IGF), ein zentrales Diskussionsforum, das sich mit politisch relevanten Fragen zur Steuerung des Internets befasst.
In seiner auf Englisch gehaltenen Ansprache hob Wildberger hervor, dass ein offenes Netz ein unverzichtbares Element für Wohlstand und menschengerechte, nachhaltige Entwicklung sei. Es fördert Innovationen, verbindet Menschen über Ländergrenzen hinweg und erweitert den Zugang zu Wissen, so der Minister.
Im Rahmen der hochrangigen Zusammenkunft von Digitalministern und Regierungsvertretern aus aller Welt wird eine Resolution vorbereitet, die die Ziele der UN für ein weltweit offenes und zugängliches Internet bekräftigen soll. Besorgnis über eine digitale Kluft wird im Entwurf dieser Resolution deutlich.
Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Vollversammlung, verwies zu Beginn der Debatten auf bestehende Ungleichheiten: Während global gesehen 67 Prozent der Menschen Zugang zum Internet haben, liegt dieser Anteil in Entwicklungsländern lediglich bei 35 Prozent. Sie betonte, dass diese Kluft nicht nur moralisch unhaltbar sei, sondern auch ein beträchtliches Hindernis für die Befreiung aus Armut darstelle.

