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Digitale Gesundheitsdaten: Die Revolution der Patientenakten im Anmarsch

20. Juli 2025, 14:37 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Die elektronische Patientenakte (ePA) verspricht eine revolutionäre Verbesserung im deutschen Gesundheitswesen. Trotz der vorhandenen Daten bleibt die Nutzung gering – was sich mit der neuen Gesetzgebung ändern könnte.

Die elektronische Patientenakte (ePA) hält Einzug in das deutsche Gesundheitswesen und soll nun auch tatsächlich angewendet werden. Auch wenn bereits 70 Millionen gesetzlich Versicherte über eine ePA verfügen, bleiben viele dieser digitalen Akten bislang ungenutzt. Dabei könnten Untersuchungsbefunde oder Laborwerte für eine verbesserte Versorgung und effizientere Abläufe sorgen. Eine erfreuliche und zugleich anspruchsvolle Perspektive, die nach weiteren Schritten in Richtung Digitalisierung verlangt.

Bei Deutschlands größten Krankenkassen, der Techniker Krankenkasse (TK), der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) und der Barmer, sind etwa 44 Millionen elektronische Akten vorhanden, doch lediglich 1,2 Millionen werden effektiv genutzt. Zumindest gibt es Hoffnung auf einen Wandel: Ab Oktober sind Mediziner gesetzlich verpflichtet, die ePA aktiv mit Informationen zu versorgen. AOK-Bundesverbandschefin Carola Reimann sieht dies als Schlüssel für die Steigerung der Nutzung. Jens Baas, Vorstand der TK, unterstreicht, dass die Akte dann ihr wahres Potenzial entfaltet, wenn sie sich im Alltag der Patienten etabliert hat.

Nach einer politischen Reform sollen bis zu 160.000 Praxen und Kliniken befähigt werden, die ePA innerhalb eines Tests landesweit zu verwenden. Versicherte, die sich aktiv mit ihrer elektronischen Akte auseinandersetzen, gewinnen dadurch die Kontrolle über, welche Informationen im Gesundheitsbereich geteilt werden sollen. Verbraucherschützer raten deshalb eindringlich, die Apps der Krankenkassen zu nutzen, um unerwünschten Einblick in persönliche Gesundheitsdaten zu verhindern.

Ein einmaliger Identifikationsprozess mit elektronischem Personalausweis oder E-Gesundheitskarte ermöglicht den Zugang zur ePA. Angesichts des Potenzials zur Reduktion von Mehrfachuntersuchungen und zur Verbesserung der Behandlung steht nun auch ein Update mit neuen Features an. Die Nutzerfreundlichkeit soll durch PC-Verwaltungsoptionen und selektive Sichtbarkeit von Medikamentenlisten gesteigert werden. Insgesamt sind inzwischen 3,1 Millionen "Gesundheits-IDs" mit der ePA verknüpft, was den Fortschritt sichtbar macht, jedoch auch aufzeigt, dass eine vollständige Digitalisierung noch Zukunftsmusik ist. Die Akzeptanz der ePA ist jedoch gewiss von ihrem praktischen Nutzen abhängig.

Pharma / Gesundheit / elektronische Patientenakte / Digitalisierung / eGesundheit
[Eulerpool News] · 20.07.2025 · 14:37 Uhr
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