Digital gesteuert, nachhaltig betrieben: NOVE München spart bis zu 176 Tonnen CO2

26. März 2026, 09:08 Uhr · Quelle: LifePR
Digital gesteuert, nachhaltig betrieben: NOVE München spart bis zu 176 Tonnen CO2
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Von 2016 bis 2017 setzte SAUTER Deutschland im Auftrag der Art-Invest Real Estate sowie der SALVIS Consulting AG die Gebäudeautomation für das Objekt um. Bildquelle: Rainer Taepper Architekturfotografie
Durch SAUTER Deutschlands Automatisierung spart das NOVE-Gebäude in München bis zu 176 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Freiburg, 26.03.2026 (lifePR) - SAUTER Deutschland realisierte für die Immobilie NOVE im Münchner Arnulfpark eine integrale Gebäudeautomation und begleitete die Einführung eines digitalen Zwillings zur vorausschauenden Betriebsführung. Dadurch konnten im laufenden Betrieb CO2-Emissionen von bis zu 176 Tonnen pro Jahr eingespart werden.

Der 2017 fertiggestellte Bürobau NOVE ist ein Highlight des seit 2004 neugestalteten Stadtquartiers Arnulfpark im Münchner Stadtteil Neuhausen. Architektonisch herausragend, vollendet das NOVE die markante Optik des Arnulfparks und repräsentiert dabei höchste Standards. Dies unterstreichen Auszeichnungen wie der European Property Award, der German Design Award, sowie die Wired Score Zertifizierung und LEED Gebäudezertifizierung in Platin. Als Leuchtturmprojekt bietet das NOVE Platz für moderne Arbeitswelten mit urbaner Qualität und setzt dabei im Bereich hochwertige, nachhaltige Stadtentwicklung den Standard für zukünftige Projekte.

Gebäudeautomation als Grundlage für einen effizienten Betrieb

Von 2016 bis 2017 setzte SAUTER Deutschland im Auftrag der Art-Invest Real Estate sowie der SALVIS Consulting AG die Gebäudeautomation für das Objekt um. Zum Leistungsumfang gehörten die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der DDC-GA-Automationsstationen sowie die Integration der Anlagen für Heizung, Lüftung und Kühlung. In Büro- und Konferenzbereichen wurden zusätzlich die Raumautomationsstationen ecos504/ecos505 von SAUTER eingesetzt, um einen bedarfsgerechten Betrieb sicherzustellen. Die Ausgangssituation war anspruchsvoll. Zu Projektbeginn lag kein übergreifendes Integrationskonzept für die technischen Gebäudeausrüstungen vor. Zudem kamen zahlreiche Systeme unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz. Hohe architektonische Anforderungen im Innenausbau, eng abgestimmte Bauabläufe sowie wechselnde Anforderungen der Mieter erhöhten die Komplexität des Projekts.

Integrationskonzept schafft Struktur und Transparenz

Um diesen Rahmenbedingungen gerecht zu werden, entwickelte SAUTER ein strukturiertes Integrationskonzept für die Gebäudeautomation. Dieses bildete die Grundlage für die Abstimmung mit Planern, Ausbaupartnern und weiteren Projektbeteiligten und wurde über den gesamten Projektverlauf konsequent angewendet. Eine kontinuierliche Kommunikation war dabei entscheidend für die termingerechte Umsetzung. Im Zuge der Realisierung wurden sämtliche TGA-Systeme, sowie über 250 Verbrauchszähler in die Gebäudeautomation eingebunden, schrittweise in Betrieb genommen und auf Funktion überprüft.

Bereits bei seiner Fertigstellung zeichnete sich das Bürogebäude NOVE durch einen hohen Digitalisierungsgrad aus. Der neue Eigentümer die European Property Lux AcquiCo 5 S.C.Sp. und der Property Manager die Salvis Property Management GmbH verfolgten das Ziel, diesen Standard konsequent weiterzuentwickeln und einen digitalen Zwilling zur vorausschauenden Gebäudesteuerung einzusetzen, um die Energieeffizienz weiter zu steigern und gleichzeitig die Betriebskosten nachhaltig zu senken. Ein zentrales Anliegen war dabei, die Einführung dieser Technologie ohne Beeinträchtigungen für die Nutzer umzusetzen. Weder Veränderungen des Raumkomforts noch Einschränkungen der Anlagenverfügbarkeit sollten für die Mieter spürbar sein. SAUTER begleitete diesen Entwicklungsschritt, integrierte meteoviva Climate in das SAUTER Vision Center als zentrale Management- und Bedieneinheit des Gebäudes und nahm den digitalen Zwilling im Sommer 2023 in Betrieb. Dank klarer Schnittstellen zu meteoviva sowie der umfangreichen Projekterfahrung von SAUTER konnte die Implementierung nahezu unbemerkt erfolgen. „Ein wesentlicher Mehrwert der Partnerschaft zwischen meteoviva und SAUTER liegt für den Kunden darin, dass Planung, Umsetzung und Betrieb weiterhin durch den vertrauten Dienstleister erfolgen, wodurch Überschneidungen reduziert, Abstimmungsaufwände minimiert und potenzielle Risiken sowohl in der Implementierungsphase als auch im späteren Betrieb reduziert werden.“, so Claudius Reiser, Leiter Energiemanagementberatung -und -lösungen bei SAUTER Deutschland.

Deutliche Einsparungen bei Energie und CO2

Nach einer anfänglichen Phase, in der Anpassungen an der Regelung vorgenommen wurden, ist meteoviva inzwischen dauerhaft im Betrieb. Das System kann heute auf zwei Betriebsjahre zurückblicken. In diesem Zeitraum konnte der Energiebedarf des Gebäudes bei gleichbleibend hohem Raumkomfort um rund 30 Prozent reduziert werden. Die CO2-Emission verringerte sich um etwa 33 Prozent, was nach dem zweiten Betriebsjahr einer kumulierten Einsparung von jährlich rund 176 Tonnen CO? entspricht. Gleichzeitig verringerten sich die jährlichen Energiekosten um rund 3,60 Euro pro Quadratmeter BGF. Die prädiktive Optimierung erfolgt kontinuierlich durch die fortlaufende Berechnung des digitalen Zwillings auf deren Basis sodann die Regelungsparameter angepasst werden. Mit der Implementierung von meteoviva ergaben sich darüber hinaus weitere Vorteile im Gebäudebetrieb. Im Rahmen der Projektierung wurde die bestehende Gebäudeautomation einschließlich Sensorik und Regelungsstrategien erneut detailliert überprüft. Dabei konnten Optimierungspotenziale identifiziert und umgesetzt werden. So zeigte sich unter anderem, dass einzelne Messfühler nicht optimal positioniert und Programmierungen in Teilbereichen nicht optimal ausgelegt waren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Optimierung des Anlagenbetriebs und eine präzisere Annäherung an die definierten Komfortgrenzen.

„Die Ergebnisse der beiden Betriebsjahre zeigen, dass selbst bei einer hochwertigen Bauweise und einer LEED-Platin-Zertifizierung weiterhin relevante Energieeinsparpotenziale vorhanden sind. Daraus ergibt sich die klare Erkenntnis, dass jedes neue Gebäude mit einem digitalen Zwilling betrieben werden sollte. Gleichzeitig ist ein Gebäude kein statisches System: Nutzung und Betrieb verändern sich kontinuierlich, was sich unmittelbar auf den Energieverbrauch auswirkt. Entsprechend wichtig ist es, den Betrieb dauerhaft zu beobachten und weiterzuentwickeln.“, sagt Maik Dreßel, Salvis Property Management GmbH.

„Das NOVE erfüllt nun auch im laufenden Betrieb hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Komfort. Dank Neugier und Mut von Eigentümer und Betreiber, die bereit waren sich auf die neuen Möglichkeiten der Optimierung einzulassen, wurde dies erreicht. Ein großartiger Erfolg - die Zahlen sprechen für sich.“, erklärt Claudius Reiser, Leiter Energiemanagementberatung -und -lösungen bei SAUTER Deutschland.

Immobilien / Gebäudeautomation / Nachhaltigkeit / CO2-Einsparung / München / Digitaler Zwilling / Energieeffizienz
[lifepr.de] · 26.03.2026 · 09:08 Uhr
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