Die USA und der Traum von Stabilität im Nahen Osten
Der frühere israelische Verteidigungsminister, Joav Galant, hat sich in einem markanten Kommentar, gemeinsam verfasst mit dem US-Historiker Niall Ferguson für "The Free Press", zur geopolitischen Lage im Nahen Osten geäußert. Galant macht keinen Hehl aus seiner Hoffnung, dass die Vereinigten Staaten im Konflikt mit dem Iran militärisch eingreifen und dabei ihre einzigartigen Luftwaffenfähigkeiten nutzen, um die unterirdische iranische Atomanlage Fordo zu zerstören.
Seiner Ansicht nach könnten die USA mit einem entschlossenen militärischen Einsatz nicht nur den Krieg gegen den Iran nachhaltig verkürzen, sondern auch eine drohende Eskalation in der Region abwenden. Eine solche Aktion würde die größte Bedrohung für die Stabilität im Nahen Osten beseitigen und gleichzeitig gegenüber anderen autoritären Regimen, die den Iran unterstützen, verdeutlichen, dass die amerikanische Abschreckungskraft wiedererstarkt ist.
Der Aufruf ist klar: Mit der Zerstörung der Anlage könnte der damalige US-Präsident Donald Trump die Gelegenheit nutzen, eine neue Balance in der Region zu schaffen und die Führungsrolle der USA eindrucksvoll zu bekräftigen.

