Die KFZ-Typenklasse: Was bedeutet sie?
KFZ-Versicherungen sind schon immer ein Thema gewesen, was Verbraucher stark interessiert. Der regelmäßige Wechsel einer Versicherung kann viel Geld einsparen, wenn der richtige Wechsel in Anspruch genommen wird. Wer die KFZ-Versicherung nutzt, muss bei seinem Fahrzeug einiges beachten.
Beim Abschluss der KFZ Versicherung ist die Typenklasse besonders wichtig, denn sie hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Preisgestaltung. Es handelt sich um einen Indexwert, welcher die Berechnung der Versicherungsprämie die KFZ-Versicherung ermöglicht.
Jedes Jahr eine neue Berechnung
Die Berechnung des Index wird jedes Jahr aufs Neue vorgenommen. Bedeutet die Versicherungsprämien können sich jährlich ändern. Die Berechnungsgrundlage ist der Schadensbedarf eines KFZ-Klasse. Der Schadensbedarf wird anhand der Schadensleistungen aus dem vergangenen Jahr berechnet. Wichtig ist, dass die Typenklassen für eine KFZ-Versicherung nicht bindend sind. Es handelt sich lediglich um einen Vorschlag. De meisten KFZ-Versicherungen nutzen jedoch den Schlüssel.
In der Kaskoversicherung werden nicht nur Schäden im Bezug auf Unfälle berücksichtig, sondern auch Autodiebstähle.
Ein weiterer Faktor für die Berechnung der Typenklasse ist die sogenannte Regionalklasse. Die Regionalklasse leitet sich von dem Wohnsitz des Autobesitzers ab. Damit ist die Regionalklasse im Gegensatz zur Typenklasse fahrzeugunabhängig.
Welche Typenklassen gibt es?
Es gibt unterschiedliche Typenklassen. Zu unterscheiden sind die Klassen für die Haftpflicht, die Teilkasko und die Vollkaskoversicherung. Die KFZ-Haftpflichtversicherung hat 15 Typenklassen, die Vollkasko 25 und die Teilkasko 24 Typenklassen. Um die Versicherungsprämie zu berechnen sind folgenden Kenndaten wichtig:
- Hersteller
- Fahrzeugtyp
- Leistungsdaten des Fahrzeugs
- Typenklasse Fahrzeug
- Schlüsselzahlen für Hersteller und Typ
- Produktionszeitraum
- Kilometer pro Jahr
- Haftpflicht : 17
- Teilkasko: 19
- Vollkasko: 17
- Haftpflicht: 19
- Teilkasko: 20
- Vollkasko: 17
Die Unterhaltskosten sind ebenfalls zu beachten
Die Unterhaltskosten, dazu gehört nicht nur der Benzinverbrauch und die Steuern, sondern auch die Versicherung spielen beim Erwerb eines Fahrzeugs eine enorme Rolle. Vor einem Kaufabschluss sollte also die Versicherungsleistung ebenso betrachtet werden. Um das zu verdeutlichen, nehmen wir noch einmal den Toyota als Beispiel. Die Toyota Prius 1.5 Hybrid Unterhaltskosten belaufen sich auf rund 500 Euro / Monat.
Fazit
Die Typenklassen beziehen sich auf die Unfälle und die Schäden, die eine Fahrzeugklasse in einem Jahr erhielt. Einmal im Jahr wird die Klasse neu berechnet. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle.


