Die Erde auf der Intensivstation: Ein Weckruf für die Wirtschaft
Kritiker der Klima- und Umweltpolitik führen oft an, dass sie zu teuer sei, die Wirtschaft belaste und nur wenig Zuspruch bei den Wählern finde. Diese Argumente verblassen jedoch angesichts der alarmierenden Befunde internationaler Wissenschaftler. Der Zustand unserer Erde ist so kritisch, dass er mit einem Patienten auf der Intensivstation verglichen wird. In einer Welt, die immer mehr an den Folgen des Klimawandels leidet, ist das Kostenargument kaum noch haltbar. Auch wenn die Bekämpfung dieses globalen Problems finanziell aufwendig ist, stehen die vermiedenen künftigen Schäden und klimatischen Veränderungen in keinem Verhältnis dazu. Die Frage stellt sich nun ernsthaft: Wollen wir tatsächlich abwarten und die Schwere dieser Probleme erhöhen, oder investieren wir heute und lenken sofort gegen? Die Antwort scheint klar, denn nur durch heutige Maßnahmen kann das Ausmaß der wirtschaftlichen und umweltbedingten Schäden reduziert werden.

