Die Entstehungsgeschichte von Browserspielen
Jeder erinnert sich an seine Lieblings-Browserspiele, egal ob es sich dabei um eine verfluchte Obskurität handelt, die nun in der Leere der Internet-Geschichte verschwunden ist, oder um einen äußerst beliebten Zeitvertreib, der sich später zu einem Multi-Millionen-Dollar-Franchise entwickelt hat.
Webbrowser eignen sich nach wie vor hervorragend als Plattform für Online-Spiele. Tatsächlich hat die Entwicklung von browserbasierten Spielen in den letzten paar Jahrzehnten einen sehr langen Weg zurückgelegt. Trotz der zunehmenden Menge an mobilen Apps und Software hat die Bequemlichkeit des Spielens innerhalb eines Webbrowsers das Online-Gaming für die breite Masse zugänglich gemacht. Und tut es noch immer.
Ein Ort für dich und mich
An sich war das illustre Zeitalter der Browsergames das erste Mal, dass viele Spieler ein Gefühl der Zugehörigkeit in einem virtuellen Raum fanden. Browsergame-Gruppen waren der Inbegriff der frühen Webkultur, als Millionen junger Menschen eine Plattform fanden, um sich öffentlich auszudrücken und sich durch digitale Kreationen bei Laune zu halten. Allerdings scheint diese Zeit nun vorbei zu sein, auch wenn das mobile Spielen im Netz bei weitem nicht weniger geworden ist. Ganz im Gegenteil, es zieht heute mehr Fans an denn je.
Wie iGaming sich einen Namen gemacht hat
Kommerziell hat die iGaming-Industrie sicherlich am meisten von browserbasierter Spielesoftware profitiert. Führende Online-Glücksspielmarken wie Merkur Spiel die von einschlägigen und in der Branche angesehenen iGaming-Softwareentwicklern entwickelt wurden, können nun immer mehr Spielern fesselnde Casino Spielautomaten, hochwertige Grafiken und High-Definition-Audio bieten.
Flash ist Geschichte
2021 wird in jeder Hinsicht ein einzigartiges Jahr werden. Vorwiegend aufgrund der weltweiten Arbeiten daran, wieder in normale Bahnen zurückzukommen, aber gleichzeitig auch, weil Flash nun Geschichte ist.
Viele Browserspiele wurden durch die Software Flash ermöglicht, damals ein leichtes, aber leistungsfähiges Werkzeug für Webbrowser, das reichhaltige Multimedia-Inhalte darstellte. Flash bestand aus zwei Teilen: Flash, ein Programm, mit dem man Flash-Dateien erstellen konnte und das gleichzeitig Zeichen- und Skript-Tools zur Verfügung stellte, mit denen man eigene Animationen und Spiele erstellen konnte, und Flash Player, ein kostenloses Plugin, mit dem die in Flash-Dateien erstellten Kreationen ausgeführt werden konnten. Flash-Spiele boten eine große Auswahl an Spielen, die überall und jederzeit gespielt werden konnten: von Ihrem Heimcomputer bis zur öffentlichen Bibliothek. Was diese Spiele am attraktivsten machte, war ihre Einfachheit und das fertige Spieldesign. Einige Spiele boten eine abgespeckte Kernspielmechanik und Grafik. Andere Flash-Spiele waren ausgefeilter und extravaganter in ihrem Spieldesign. Das gemeinsame Ziel für solche Spiele war, ein witziges Erlebnis zu schaffen, das eine konstante Spielbarkeit ermöglicht. Auf Flash wird heute zwar nicht mehr gesetzt, dennoch hat aber vor allem die iGaming Szene nachhaltig von diesen Entwicklungen profitiert.
Und die Zukunft?
Die Kombination aus HTML5, CSS3 und JavaScript gibt Entwicklern die Möglichkeit, eine vollständig interaktive Spieleleinwand zu erstellen, die weniger Bandbreite und insgesamt weniger Computerspeicher und Rechenleistung benötigt, um zu funktionieren; dadurch sind sie viel kompatibler mit Browsern auf mobilen Geräten sowie Desktops und Laptops.
Auch heute noch gehen sehr beliebte Handyspiele in die browserbasierte Form über, wobei bekannte Spiele wie Super Mario von einem gefragten Spiel auf dem iOS-Gerät zu einem deutlich größeren Publikum über Webbrowser übergegangen sind. Für ein wirklich flüssiges Spielerlebnis ist der Browser immer noch schwer zu schlagen.


