Deutschland wird Teil der KI-Weltmacht EU sein
KI-Aufbruch ist große Chance für modernen Schaltanlagenbau in Deutschland

17. Juli 2025, 09:36 Uhr · Quelle: Pressebox
Die EU setzt auf Künstliche Intelligenz und nachhaltige Energielösungen. Deutschland, mit seiner wichtigen Infrastruktur, wird entscheidend für die Zukunft des Schaltschrankbaus.

Ladenburg, 17.07.2025 (PresseBox) - KI ist DIE Schlüsseltechnologie, die das Leben der Menschen in Zukunft bestimmen wird. Mit einem „Aktionsplan für den KI-Kontinent“ steigt die EU ins Rennen mit China und den USA um die Führungsrolle ein. Hierzu wird eine mächtige Rechner­infrastruktur aus 13 KI-Fabriken und fünf Gigafabriken für die Verarbeitung immens großer Datenmengen errichtet. Die wer­den eine gewaltige Rechenleistung und riesige neue Rechen­zentren zusammenführen. Mit gleich zwei Standorten spielt Deutschland eine zentrale Rolle. Das beflügelt hierzulande die Zukunft der Energiesysteme und des Schaltschrankbaus. Sedotec in Ladenburg hat sich bereits darauf eingestellt.

„Allein für die Förderung der fünf Gigafabriken rechnen wir mit einem Betrag von 20 Milliarden Euro“, sagt EU-Digitalkommissarin Henna Virkunnen. Dass es Brüssel ernst damit meint, das Rennen um die KI-Weltmacht nicht alleine China und den USA zu überlassen, belegt der jüngst vorgelegte „Aktionsplan für den KI-Kontinent“ Europa. Neben Fünf Gigafabriken sollen 13 KI-Fabriken in Europa im Umfeld von bereits arbeitenden Supercomputern aufgebaut werden. Für die von der Kommission definierten fünf Schlüsselbereiche, in denen gezielt die Innovationsfähigkeit vorangetrieben werden soll, steht der Aufbau einer Rechnerinfrastruktur, die diese gewaltigen Datenmen­gen verarbeiten kann. Deutschland steht mit den zwei Standorten Stuttgart und Jülich ganz vorne für die Zukunftsfähigkeit des Kontinents. Das verspricht rosige Aussichten für den Schaltschrank- und Schaltanlagenbau in Deutschland.

Wachsender Endenergiebedarf erfordert effiziente Lösungen

Neben der Künstlichen Intelligenz werden auch die weiteren Mega­trends unserer Zeit, Dekarbonisierung, Urbanisierung sowie die allge­meine Elektrifizierung mit der E-Mobilität im Speziellen dafür sorgen, dass der Energiebedarf aufgrund wachsender Cloud-Lösungen, Streamingdiensten und dem Unabhängigkeitsstreben gegenüber den USA immens wächst. Experten prognostizieren, dass sich der Anteil der Elektrizität am Endenergiebedarf bis 2050 von heute 20 % auf 70 % steigern wird. Das fordert nicht nur ein Hochfahren bestehender Produktionskapazitäten für Schaltanlagen. Es sind vielmehr auch innovative Produkte und Lösungen gefragt.

Vor allem bei der KI mit immensem Strombedarf, wird in Zukunft Nachhaltigkeit und effiziente Energieversorgung gemeinsam mit intelligentem Energiemanagement eine zentrale und entscheidende Rolle spielen. Dabei geht es nicht nur darum, Leistung zu steigern und Kosten zu senken, sondern auch um Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Da sind Hersteller mit modernen und innovativen Konzepten gefordert. So zählt beispielsweise Sedotec aus Ladenburg zweifellos zu den innovativsten und dynamischsten Akteu­ren. Als Anfang des Jahrhunderts niemand mehr einen Pfifferling auf Schaltschrankbau in Deutschland gab, haben zwei pfiffige und mutige Unternehmer den Betriebsteil aus einem Konzern herausgelöst und zu neuer Blüte geführt. Mit der Eigenmarke Vamocon hat Sedotec die Branche regelrecht auf den Kopf gestellt. Denn, dass man den Schalter einer Schaltanlage unabhängig vom Blech bestellen kann, war damals revolutionär und ist noch heute unerreicht.

Mehr Anlagen mit weniger Fachkräften aufbauen? – Geht!

Mit Vamocon 1250 und Vamocon 5000 hat der inhabergeführte Mittel­ständler innovative Schaltanlagen als Kit-System im Sortiment, die modular, digital, energieeffizient und nachhaltig sind. Mit Vamocon 1250 fahren Betreiber – bildlich gesprochen – ein modernes Elektro­auto und können über die Lebenszeit bis zu 13 Tonnen CO2 einsparen sowie einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Produkte anderer Anbieter böten dagegen häufig noch überholten Verbrenner-Stand­ard. Aber vor allem sind die Anlagen benutzerfreundlich. Auch darin sieht sich Sedotec absolut führend. Der Kunde bekomme mit teilausgebauten Schaltfeldern mit Kupfer unabhängig von der Wahl der Schaltgeräte genau das, was er braucht, so, wie er es braucht, und genau dorthin, wo er es braucht.

2008 hat Sedotec Vamocon als konzernunabhängiges System für Industrie und Gebäudetechnik entwickelt, das für den Einbau von Leistungsschaltern und Sicherungsleisten von ABB, Schneider Electric, Siemens, Efen, Jean Müller und Wöhner ausgelegt ist. Es verfügt über Bauartnachweise durch unabhängige Prüfungen und gewährleistet so den normkonformen Aufbau von Schaltanlagen. Was anfangs von den Wettbewerbern milde belächelt wurde, hat sich zu einem beliebten und stark nachgefragten Konzept entwickelt. Das ist auch deshalb zukunftsfähig, weil sich rund 70 Prozent der üblichen Aufbauzeit einsparen lässt und somit dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.

Zeitenwende: Auf Qualität aus Deutschland gesetzt

Bemerkenswert sind jedoch nicht nur die Produkte an sich, sondern die Tatsache, dass es den Unternehmern gelungen ist, einen innova­tiven, qualitativ hochwertigen und wettbewerbsfähigen Schalt­schrankbau erfolgreich in Deutschland zu etablieren, während andere in Billiglohnländer abwanderten. Und dass Qualität und Zuverlässig­keit gerade beim Aufbau neuer Rechenzentren eine immense Bedeu­tung haben, wird gerade beim Aufbau der Notstromversorgung deutlich, über die jedes Rechenzentrum verfügen muss. Denn bei der Sicherheitsstromversorgung ist als Teil der USV-Technik eine Verfüg­barkeit mit Generatoren von über 99,99 % angestrebt. Das heißt pro Jahr werden nur 0,87 Stunden Ausfall der Notstromversorgung ak­zeptiert. „Als Hersteller, der ausschließlich in Deutschland entwickelt und fertigt, sehen wir uns hier gut aufgestellt“, ist Dirk Seiler, Geschäftsführer und Gesellschafter von Sedotec überzeugt.

Da passt es ins Bild, dass das Unternehmen in Ladenburg ein Innovation-Center mit hochmodernen Empfangs-, Schulungs- und Arbeitsräumen eröffnet hat. Bezeichnend für den neuen Aufbruch auf dem alten Gelände ist die freundliche Übernahme des einstigen repräsentativen Empfangsgebäudes von ABB durch Sedotec. „Die Wiederbelebung dieses Filetstücks steht stellvertretend für die Zeitenwende im Schaltanlagenbau“, betont Seiler. In dem hochmo­dernen Innovation-Center wird bereits an der Energieversorgung der Zukunft gearbeitet. Dazu gehören beispielsweise auch geprüfte Feldtypen für eine sichere, schnell zu installierende und nachhaltige Standardlösung zur Einspeisung selbst erzeugter regenerativer Energie, die Sedotec jüngst zur Marktreife gebracht hat.

Es gibt eine gesellschaftliche Verpflichtung für Innovationen

Immer mehr Unternehmen wollen sich in der Energie autark und von Preisschwankungen unabhängig machen. Zusammen mit nicht nur politisch immer stärker werdendem Druck, den CO2-Ausstoß zu senken, denken viele über die eigene Erzeugung erneuerbarer Energie nach. Schließlich fragen auch die immer schwerer zu gewin­nenden Nachwuchskräfte im Bewerbungsgespräch gerne einmal nach, was das Unternehmen in Sachen Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit konkret tut. Und da sprechen wir nicht über die Fachkräfte, die eine Schaltanlage einrichten, betreiben oder warten müssen. Nein, es betrifft jedes Unternehmen, das Fachkräfte sucht. Da kann es nicht schaden, wenn man Konkretes erzählen kann, Greenwashing wird durchschaut. Klimaschutz, Nachhaltigkeit und ressourcenschonendes Wirtschaften ist und bleibt auch deshalb eine bedeutende und gesellschaftlich ernstzunehmende Verpflichtung für Unternehmen. Wie schön, wenn innovative Unternehmen diese Bestrebungen mit intelligenten, modernen Lösungen für Niederspan­nungs-Schaltanlagen unterstützen.

Schaltschrankbau mit KI: Dabeisein ist Pflicht

Dass KI für viele modern aufgestellte Unternehmen ein Auftrags­booster sein wird, ist unstrittig. Wer auch zukünftig erfolgreich sein will, muss dabei sein, wenn die EU mit dem „Aktionsplan für den KI-Kontinent“ auf die Überholspur wechselt. Weil KI auch im Schalt­schrankbau selbst eine immer stärkere Rolle spielen wird, wie zum Beispiel vom Engineering mit intelligentem Layout bis zur digitalen Übergabe an die Fertigung, ist es für Unternehmen doppelt wichtig, sich dem Thema zu öffnen. So schließt sich nämlich der Kreis.

Die nächste Stufe mit Disruptionspotenzial klopft schon an

Und das Rennen ist damit keineswegs zu Ende: Denn mit generativer KI und Large Language Models (LLM) steht die nächste Revolution mit Disruptionspotenzial schon vor der Tür. Dann werden Roboter und Cobots sich quasi „sehen“ und „unterhalten“ und sich in semistruktu­rierten und dynamischen Umgebungen zurechtfinden. Strombedarf und Rechenleistung steigen weiter. Den Menschen braucht es dann nur noch, um in Berlin, Brüssel oder anderen Entscheidungsstellen die nötigen Budgets für die Förderung dafür locker zu machen.

Elektrotechnik / Künstliche Intelligenz / Schaltschrankbau / Energieeffizienz / Innovation
[pressebox.de] · 17.07.2025 · 09:36 Uhr
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