Deutschland verstärkt NATO-Präsenz in der Arktis mit Eurofightern
Deutschland beteiligt sich mit vier Eurofighter-Kampfjets an dem neuen NATO-Einsatz 'Arctic Sentry' in der Arktis, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius bekannt gab. Im Rahmen des Einsatzes, der zu den strategisch bedeutendsten NATO-Missionen zählt, wird auch die Möglichkeit zur Luftbetankung bereitgestellt. Weitere Entwicklungen werden in Abstimmung mit den NATO-Partnerländern festgelegt. Für Europa und Nordamerika stellt der hohe Norden, insbesondere die sogenannte GIUK-Lücke zwischen Grönland, Island und Großbritannien, einen wichtigen Bereich dar, so Pistorius.
Diese Region ist entscheidend für den Zugang zum Nordatlantik und spielt auch für die Bewegungen russischer U-Boote eine wichtige Rolle. NATO-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich hatte zuvor den Start des Einsatzes angekündigt, mit dem Ziel, die strategisch bedeutende Region zu sichern.
Der Einsatz soll zudem zur Entspannung der Situation im Grönland-Konflikt beitragen, der durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump entfacht wurde. Pistorius betonte im 'ZDF heute journal', dass es sich bei dem Einsatz nicht um eine Antwort auf Trump handelt, sondern um die Demonstration von NATO-Präsenz in der Arktis.

