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Deutsche Telekom punktet bei Offenlegung von Klimadaten im Vergleich mit Tech-Giganten

05. Juni 2025, 10:33 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hebt die Deutsche Telekom für ihre transparente Klimaberichterstattung hervor, auch wenn sie weltweit auf Platz 18 der Treibhausgasproduzenten rangiert. Insbesondere der Anstieg des Stromverbrauchs durch KI-Anwendungen und die damit verbundenen Emissionen wird als besorgniserregend betrachtet.

Der aktuelle Bericht der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) hebt die Deutsche Telekom als eines der führenden Unternehmen in puncto Transparenz bei der Veröffentlichung von Treibhausgasemissionen hervor. Im weltweiten Vergleich großer Tech-Konzerne rangiert die Deutsche Telekom zwar auf Platz 18, wenn es um die Menge der produzierten Treibhausgase geht, doch vor allem chinesische und amerikanische Unternehmen liegen in dieser Hinsicht deutlich höher, wie der Bericht der ITU in Genf zeigt.

Im Vordergrund des Berichts stehen insgesamt 200 Tech-Firmen, von denen 166 ihre Emissionen offengelegt haben. An der Spitze der Treibhausgasproduzenten steht China Mobile, gefolgt von dem US-Riesen Amazon. Samsung Electronics, China Telecom, China Unicom und die taiwanesische Halbleiterfirma TSMC sind hingegen auf niedrigeren Rängen zu finden, gefolgt von Alphabet und Microsoft. Meta, das Unternehmen hinter Facebook, belegt Platz 15.

Die Daten beziehen sich auf Erhebungen aus dem Jahr 2023. Die ITU-Generalsekretärin Doreen Bogdan-Martin macht die digitale Innovation, insbesondere auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI), für den rapide steigenden Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen verantwortlich. Strom wird vor allem für das Training, die Speicherung und den Betrieb von KI-Modellen benötigt.

In den Jahren 2017 bis 2023 stieg der Stromverbrauch in Rechenzentren, die für KI-Anwendungen essenziell sind, jährlich um etwa zwölf Prozent – dies entspricht dem Vierfachen des globalen Durchschnittsanstiegs. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) entfielen im Jahr 2024 1,5 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs auf Rechenzentren. Es wird prognostiziert, dass dieser Anteil bis 2030 mehr als doppelt so hoch sein wird.

Derzeit wird 45 Prozent des für Rechenzentren benötigten Stroms in den USA verbraucht, gefolgt von China mit 25 Prozent und Europa mit 15 Prozent. Besonders lobend erwähnt wird die Deutsche Telekom aufgrund ihrer umfassenden und transparenten Klimaberichterstattung. Zusammen mit weiteren europäischen Unternehmen wie Logitech, Proximus, Telefonica, KPN, Ericsson und Nokia erzielt sie eine Platzierung von über 90 Prozent in der Klimabilanz.

Das Schweizer Unternehmen Swisscom wird für seine herausragende Performance in diesem Bereich ausgezeichnet. Die ITU engagiert sich im Rahmen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung von Telekommunikations- und Informationssystemen und hat diesen Bericht in Zusammenarbeit mit der World Benchmarking Alliance (WBA) veröffentlicht, einer Organisation, die den Umweltimpact der weltweit bedeutendsten Unternehmen überwacht.

Green
[Eulerpool News] · 05.06.2025 · 10:33 Uhr
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