Deutsche Telekom hebt erneut Prognose an – Wachstumstempo bleibt hoch
Die Deutsche Telekom konnte im zweiten Quartal erneut von der guten Performance ihrer strategisch wichtigen US-Tochter profitieren und sieht sich daher veranlasst, ihre Jahresprognose zum wiederholten Mal nach oben anzupassen. Der DAX-Konzern verzeichnete einen Umsatzanstieg um ein Prozent auf 28,7 Milliarden Euro, wie aus der Mitteilung der Bonner hervorgeht. Allerdings wirkte sich der schwache US-Dollar dämpfend auf die Umsatzzahlen aus. Bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensbereichen, kletterte der Umsatz um beachtliche 4,0 Prozent.
Im Hinblick auf das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda AL) konnte ein Anstieg um 1,7 Prozent auf 11,0 Milliarden Euro verzeichnet werden. Am erfreulichsten ist jedoch der Einblick in den Nettogewinn, der dank positiver Sondereffekte um über 25 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zulegte.
Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, blickt optimistisch auf den fortschreitenden Verlauf des Jahres und erwartet – basierend auf Vorjahreswechselkursen von 1,08 Dollar je Euro – operative Erträge von mehr als 45 Milliarden Euro. Für den freien Mittelzufluss (Free Cashflow AL) prognostiziert er über 20 Milliarden Euro. Bislang kalkulierte der Konzern mit rund 45 Milliarden Euro beim operativen Ergebnis und einem Free Cashflow von etwa 20 Milliarden Euro. Dieses Wachstum wird größtenteils durch die Leistung von T-Mobile US, der bedeutenden US-Tochter, gestützt, die ebenfalls ihren Ausblick leicht optimiert hat.

