Deutsche Bank mit Rekordergebnis im ersten Quartal
Ein beeindruckender Start ins neue Jahr: Die Deutsche Bank vermeldet für das erste Quartal einen deutlich gesteigerten Gewinn und übertrifft damit alle Erwartungen der Analysten. Mit einem Vorsteuergewinn von mehr als 2,8 Milliarden Euro und einem Überschuss, der um 39 Prozent über dem des Vorjahres liegt, profitiert der Frankfurter Dax-Konzern von verbesserten Geschäftsergebnissen in sämtlichen Bereichen und einer effektiven Kostenreduktion.
Besonders das Investmentbanking, das maßgeblich das Geschäft mit Übernahmen und Börsengängen umfasst, erwies sich als Wachstumstreiber. Es steuerte satte 3,4 Milliarden Euro zu den gestiegenen Gesamterträgen von 8,5 Milliarden Euro bei. Der Vorsteuergewinn dieses Bereichs verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von mehr als 20 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Parallel dazu setzt der Vorstand verstärkt auf Kostensenkungen. Von den anvisierten Einsparungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro sind beachtliche 85 Prozent bereits realisiert. Dies geht nicht zuletzt auf die Reduzierung der Mitarbeitendenzahl zurück, die Ende März um 636 Vollzeitstellen im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.
CEO Christian Sewing begeht mit "Deutsche Bank 3.0" eine weitere Umstrukturierung, um die Effizienz nachhaltig zu steigern. Hierbei sollen schlankere Strukturen und der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz helfen. Die ambitionierten Ziele sehen vor, die Eigenkapitalrendite bis 2025 auf über 10 Prozent zu heben; ein bemerkenswerter Wert von 11,9 Prozent konnte bereits im ersten Quartal erreicht werden.
Sowohl die fortschreitenden Veränderungen als auch die soliden Ergebnissen fanden an der Börse großen Anklang, was im Anstieg der Aktie reflektiert wird.

